Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 03.04.2007
Nullnummer mangels Offensivmasse
Hamm. "Ein Fußballspiel verkompliziert sich ja immer durch die Anwesenheit des Gegners." Dieser Erkenntnis von Spvgg. Erkenschwicks Trainer Manfred Wölpper schloss sich sein Hammer Kollege Wolfgang Sandhowe nach dem torlosen Oberliga-Spiel im Hammer Malberg-Stadion voll und ganz an. Beide Trainer und beide Mannschaften hatten eigentlich mehr gewollt, als sie unter dem Strich bekommen hatten. Die vom Stimberg, weil sie in der Offensive zu harmlos waren. Die aus Hamm, weil auch ihnen die nötige Durchschlagskraft fehlte. Und weil Erkenschwicks Keeper Michael Strzys (nicht nur) beim fragwürdigen Elfmeter, den Schiedsrichter Roland Inderhees nach Mirko Mustrophs Zweikampf gegen Sebastian Hrubesch gab, hellwach war und den Ball nach Achilleas Courtoglus Strafstoß unter sich begrub (33.).
Überhaupt war es der Tag des Michael Strzys. Der Erkenschwicker Keeper meisterte das wenige Gefährliche, was sich in Richtung seines Gehäuses bewegte, mit absoluter Souveränität: "Strzys war für mich heute hervorragend. Er hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt." Auch Manfred Wölpper hatte ein dickes Kompliment für seinen Schlussmann parat. Und dafür, "dass wir endlich wieder einmal zu Null gespielt haben."
Eine Nullnummer in einem über weite Strecken sehr mäßigen Oberligaspiel, die für beide Mannschaften weit weniger war, als sie eigentlich erreichen wollten. Doch um zu mehr zu kommen, fehlte auf beiden Seiten die spielerische Substanz. Zu viele Stockfehler sorgten in Durchgang eins überwiegend für überaus gähnende Langeweile. Vor beiden Toren.
Nach der Pause wurde die Partie etwas munterer, ohne allerdings spielerisch an Format zu gewinnen. Dafür gingen die Akteure auf beiden Seiten etwas galliger ans Werk, was zumindest für etwas Torgefahr sorgte. Doch der Knalleffekt blieb letztlich auf beiden Seiten aus.
Hammer Spvgg.: Hietkamp, Aktas, Aydogdu, Duda, Degelmann, Hrubesch (84. Metin), Kruszka, Kara, Kunze, Courtoglu, Ugur (61. Stein)
Spvgg. Erkenschwick: Strzys, Fischer-Riepe, Mustroph, Eisen, Kasperidus, Allali, Grad, Bluhm (66. Althaus), Sawatzki (61. Setzke), Westerhoff, Warncke (73. Lemke)
Schiedsrichter: Roland Inderhees (Brüggen)
Zuschauer: 450
Gelb-rote Karte: Degelmann (79.) wegen Meckerns nach vorausgegangener Verwarnung
Jürgen Seyb
Falkowski vor Oberliga-Comeback
Oer-Erkenschwick. Thomas Falkowski, der sich vor einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, könnte im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga für die Spvgg. Erkenschwick noch einmal wichtig werden. Das sagte Trainer Manfred Wölpper nach dem 4:1-Sieg im Test gegen den norwegischen Viertligisten Vollebü. Falkowski hätte zwar noch körperlich einiges aufzuholen, aber seine Präsenz auf dem Platz sei sehr wertvoll.
DeS
4:1 gegen die Kicker aus Vollebü
Oer-Erkenschwick. Die Spvgg. Erkenschwick gewann 4:1 gegen den norwegischen Viertligisten aus Vollebü. Es war ein gelungener Test. Darin waren sich die Trainer Norbert Sander (2. Mannschaft) und Manfred Wölpper (1. Mannschaft) einig. Einige Spieler hätten sich für den Erkenschwicker Oberliga-Kader empfohlen, der Donnerstag in Preußen Münster antritt.
Wichtig ist Wölpper, dass er weitere Alternativen hat. Mahmut Yildirim glänzte gegen den norwegischen Viertligisten Vollebü als zweifacher Torschütze, auch Marcel Althaus war einmal erfolgreich. In dem gemischten Team spielten unter anderem auch Janos Bluhm, David Sawatzki und Gökhan Özdemir, der sich – so Wölpper – Schritt für Schritt heranarbeite. "Das war ein ansprechendes und temporeiches Spiel", sagte Norbert Sander: "Wir mussten richtig Gas geben." Der Test war kurzfristig von Ingo Anderbrügge vermittelt worden.
Tore: 1:0 Mahmut Yildirim (12.), 2:0 Marcel Althaus (25.), 2:1 (35.), 3:1 Yildirim (39.), 4:1 Boris Lionti (85.)
DeS
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Hamm. "Ein Fußballspiel verkompliziert sich ja immer durch die Anwesenheit des Gegners." Dieser Erkenntnis von Spvgg. Erkenschwicks Trainer Manfred Wölpper schloss sich sein Hammer Kollege Wolfgang Sandhowe nach dem torlosen Oberliga-Spiel im Hammer Malberg-Stadion voll und ganz an. Beide Trainer und beide Mannschaften hatten eigentlich mehr gewollt, als sie unter dem Strich bekommen hatten. Die vom Stimberg, weil sie in der Offensive zu harmlos waren. Die aus Hamm, weil auch ihnen die nötige Durchschlagskraft fehlte. Und weil Erkenschwicks Keeper Michael Strzys (nicht nur) beim fragwürdigen Elfmeter, den Schiedsrichter Roland Inderhees nach Mirko Mustrophs Zweikampf gegen Sebastian Hrubesch gab, hellwach war und den Ball nach Achilleas Courtoglus Strafstoß unter sich begrub (33.).
Überhaupt war es der Tag des Michael Strzys. Der Erkenschwicker Keeper meisterte das wenige Gefährliche, was sich in Richtung seines Gehäuses bewegte, mit absoluter Souveränität: "Strzys war für mich heute hervorragend. Er hat sehr viel Ruhe ausgestrahlt." Auch Manfred Wölpper hatte ein dickes Kompliment für seinen Schlussmann parat. Und dafür, "dass wir endlich wieder einmal zu Null gespielt haben."
Eine Nullnummer in einem über weite Strecken sehr mäßigen Oberligaspiel, die für beide Mannschaften weit weniger war, als sie eigentlich erreichen wollten. Doch um zu mehr zu kommen, fehlte auf beiden Seiten die spielerische Substanz. Zu viele Stockfehler sorgten in Durchgang eins überwiegend für überaus gähnende Langeweile. Vor beiden Toren.
Nach der Pause wurde die Partie etwas munterer, ohne allerdings spielerisch an Format zu gewinnen. Dafür gingen die Akteure auf beiden Seiten etwas galliger ans Werk, was zumindest für etwas Torgefahr sorgte. Doch der Knalleffekt blieb letztlich auf beiden Seiten aus.
Hammer Spvgg.: Hietkamp, Aktas, Aydogdu, Duda, Degelmann, Hrubesch (84. Metin), Kruszka, Kara, Kunze, Courtoglu, Ugur (61. Stein)
Spvgg. Erkenschwick: Strzys, Fischer-Riepe, Mustroph, Eisen, Kasperidus, Allali, Grad, Bluhm (66. Althaus), Sawatzki (61. Setzke), Westerhoff, Warncke (73. Lemke)
Schiedsrichter: Roland Inderhees (Brüggen)
Zuschauer: 450
Gelb-rote Karte: Degelmann (79.) wegen Meckerns nach vorausgegangener Verwarnung
Jürgen Seyb
Falkowski vor Oberliga-Comeback
Oer-Erkenschwick. Thomas Falkowski, der sich vor einem Jahr einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, könnte im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga für die Spvgg. Erkenschwick noch einmal wichtig werden. Das sagte Trainer Manfred Wölpper nach dem 4:1-Sieg im Test gegen den norwegischen Viertligisten Vollebü. Falkowski hätte zwar noch körperlich einiges aufzuholen, aber seine Präsenz auf dem Platz sei sehr wertvoll.
DeS
4:1 gegen die Kicker aus Vollebü
Oer-Erkenschwick. Die Spvgg. Erkenschwick gewann 4:1 gegen den norwegischen Viertligisten aus Vollebü. Es war ein gelungener Test. Darin waren sich die Trainer Norbert Sander (2. Mannschaft) und Manfred Wölpper (1. Mannschaft) einig. Einige Spieler hätten sich für den Erkenschwicker Oberliga-Kader empfohlen, der Donnerstag in Preußen Münster antritt.
Wichtig ist Wölpper, dass er weitere Alternativen hat. Mahmut Yildirim glänzte gegen den norwegischen Viertligisten Vollebü als zweifacher Torschütze, auch Marcel Althaus war einmal erfolgreich. In dem gemischten Team spielten unter anderem auch Janos Bluhm, David Sawatzki und Gökhan Özdemir, der sich – so Wölpper – Schritt für Schritt heranarbeite. "Das war ein ansprechendes und temporeiches Spiel", sagte Norbert Sander: "Wir mussten richtig Gas geben." Der Test war kurzfristig von Ingo Anderbrügge vermittelt worden.
Tore: 1:0 Mahmut Yildirim (12.), 2:0 Marcel Althaus (25.), 2:1 (35.), 3:1 Yildirim (39.), 4:1 Boris Lionti (85.)
DeS
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