Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 26.04.2007
Abendstimmung
Sechs Spieltage vor dem Saisonende hat der VfB Hüls nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Verhängnisvoller Fehler in der Schlussphase
FUSSBALL OBERLIGA WESTFALEN
VfB Hüls - SC Delbrück 0:1
Marl. Wenn es denn stimmt, was Horst Darmstädter vor dem Spiel befürchtet hat, dann ist der VfB Hüls seit gestern aus der Fußball-Oberliga Westfalen abgestiegen. "Das ist unsere letzte Chance", hatte der VfB-Boss vor der Nachholbegegnung gegen den SC Delbrück geunkt und zugleich wohl gehofft, mit diesem Alarmzeichen noch einmal Kräfte bei seiner Mannschaft freimachen zu können. Tatsächlich wirkte sie eine Halbzeit lang gehemmt, kam überhaupt nicht ins Spiel und vermochte erst in der letzten halben Stunde über viel Laufbereitschaft noch zu vielversprechenden Aktionen zu kommen. Allein ein Tor wollten nicht fallen. Jedenfalls nicht für den VfB Hüls. 0:1 gegen Delbrück.
Gegen 20 Uhr ging die Sonne über den riesigen Hüls-Werken unter, der Abend brach heran. Es war just die Zeit, als Ercan Kacar der verhängnisvollste Fehler der gesamten Begegnung unterlief. Am eigenen Strafraum vertändelte er das Leder gegen Delbrücks Goalgetter Raffaele Wiebusch, der bediente den in der Mitte freistehenden Manuel Eckel. 0:1, die glutrote Sonne verschwand am Horizont. Ein Bild, das eigentlich keiner weiteren Worte bedarf. Sieben Jahre nach dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft befindet sich der VfB Hüls auf dem freien Fall in die Verbandsliga. Jene Mannschaft, die als einzige seit Gründung der 4. Liga 1994 noch dabei ist, scheint kaum noch zu retten zu sein.
"Es ist natürlich für uns alle enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten. Die Einstellung stimmte, aber wir können einfach unsere Chancen nicht nutzen", bilanzierte Klaus Täuber. Doch so geknickt der VfB-Trainer auch war, er gibt sich weiter kämpferisch. "So lange eine theoretische Chance besteht, werden wir noch alles tun, vielleicht doch noch das kleine Wunder vom Badeweiher zu verwirklichen." Durchhalteparolen.
In Zahlen sähe dieses Wunder so aus: Bei noch sechs ausstehenden Spielen hat Hüls sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Emsdetten und Erkenschwick einnehmen, und dazu das deutlich schlechtere Torverhälnis. Nur sechs Siege würden der Mannschaft wohl noch weiterhelfen. Ein schwieriges, eine nahezu utopisches Unterfangen, zumal zum Restprogramm Spiele gegen den Dritten Schalke, den Vierten Gütersloh und den Fünften Lippstadt gehören.
Dass Täubers Kicker überhaupt bis in die Schlussphase an einen Erfolg glauben durften, lag auch an der fahrlässigen Chancenverwertung der Gäste, die eine beherzte erste Halbzeit hinlegten und nach einer halben Stunde durch Florian Fulland ihre größte Chance hatten. Freistehend vor VfB-Schlussmann Tobias Rantzow schoss er das Leder aber aus 16 m übers Tor. Die beste Möglichkeit der Heimelf in der ersten Stunde bereitete kurz darauf Hasan Fidan vor. In einer der wenigen beherzten Aktionen des VfB vor dem Wechsel übertölpelte er mit einem Wackler auf rechts Ansgar Kuhn, schlug eine scharfe Flanke in den Fünfmterraum, wo DSC-Keeper Marco Thiel noch so eben vor dem ansonsten 90 Minuten lang blassen Seyfullah Kalayci retten konnte. Unterm Strich gab es zu wenig solcher Aktionen. Ganz in rot gekleidet, Keeper Rantzow gar in pink, zeigte der VfB nur ein farbiges Outfit. Vieles andere war grau in grau."Es ist enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten"
Von Andreas Rorowski
VfB Hüls: Rantzow, Beckmann, Planhof (73. Krawietz), Stondzik (46. Kacar), Fidan, Kalayci, Pereira (78. Celik), Krantz, Damnitz, Walter, Kluy
Delbrücker SC: Thiel, Plucinski, Hansjürgen, Cirivello, Kuhn, Welker, Wiebusch (85. Raschke), Carpetti, Fulland, Schwanebeck (65. Eckel), Berhorst (78. Wiens)
Schiedsr.: Kremer (Sennestadt)
Zuschauer: 200
Gelbe Karten: Kuhn (3.), Kluy (17.), Kacar (50.), Beckmann (72.)
Tor: 0:1 Eckel (79.)
Die Trainerstimmen
Klaus Täuber (VfB Hüls): "Es ist natürlich für uns alle enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten. Die Einstellung stimmte, aber wir können einfach unsere Chancen nicht nutzen. Doch so lange eine theoretische Chance besteht, werden wir noch alles tun, vielleicht doch das kleine Wunder vom Badeweiher zu verwirklichen."
Roger Schmidt (Delbrück): "Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Hälfte waren wir klar besser, sind jedoch fahrlässig mit unseren hochkarätigen Chancen umgegangen. Nach der Pause war das Spiel gleichwertig, wir haben unsere Linie verloren, aber aufs gesamte Spiel gesehen verdient gewonnen."
VFB HÜLS: 0:1-Niederlage gegen den Delbrücker SC
Nur noch theoretische Chancen
Der "Liga-Dino" droht auszusterben. Auch gegen den Delbrücker SC musste die Mannschaft von Trainer Klaus Täuber eine Niederlage einstecken. Raffaele Wiebusch erzielte in der 78. Minute den Treffer des Tages und lässt auch den letzten Optimisten am Badeweiher verstummen. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt weiterhin sieben Zähler. "Jetzt müssten wir schon alle restlichen Spiele gewinnen, aber das wird wohl kaum möglich sein", resignierte auch der Kapitän des Liga-Schlusslichts, Matthias Krantz.
Dabei waren sich die Akteure des abgeschlagenen Liga-Urgesteins der Bedeutung dieser Partie bewußt. "Ich kann nicht behaupten, dass es an der Einstellung der Mannschaft gelegen hat. Die hat 90 Minuten lang Gas gegeben. Vielmehr ist es der Druck, dem einige, junge Spieler im Team nicht gewachsen sind", meinte VfB-Coach Täuber im Anschluss an die Partie.
Vor allem die zweite Hälfte der Begegnung stützt diese These. Während sich die Ostwestfalen nach dem Pausentee tief staffelten, erhöhten die Hausherren den Druck und bestimmten die Partie. Matthias Krantz scheiterte in der 75. Minute mit einem Flugkopfball, er verpasste die scharfe Hereingabe von Andreas Kluy nur um Zentimeter. Keine drei Minuten später versuchte es Andreas Beckmann mit einem Schuss nach einem Eckball, doch DSC-Keeper Thiel parierte glänzend.
Dann kam es, wie es kommen musste. "Ich habe mit den Jungs intensiv gesprochen und darum gebeten, in der Defensive kein Risiko zu gehen. Trotzdem verlieren wir aufgrund eines individuellen Fehlers", erklärte ein konsternierter Täuber. Der zur Halbzeit eingewechselte Ercan Kacar vertändelte in der 78. Minute das Spielgerät in der Gefahrenzone, Gegenspieler Manuel Eckel sorgte mit feiner Vorarbeit dafür, dass Raffaele Wiebusch nur noch einnetzen brauchte. Der Dank von Delbrück-Trainer Roger Schmidt geht an die höchste Stelle: "Gott sei dank ist dieses Tor gefallen."
Hilfe von oben könnte auch VfB-Coach Täuber gut gebrauchen: "Ich hoffe auf das Wunder von Hüls. Solange noch theoretische Chancen bestehen, werden wir alles dafür tun."
Christian Pozo y Tamayo
Am Badeweiher beginnt das große Aufräumen
Marl. - Die 0:1-Pleite gegen den SC Delbrück hat auch auch die letzten Optimisten überzeugt: Der VfB Hüls spielt in der kommenden Saison in der Verbandsliga. Heute Abend beginnt am Badeweiher die Vorbereitung darauf. Fußball-Abteilungschef Horst Darmstädter hat Vorstandskollegen und Trainer Klaus Täuber zum Gespräch gebeten. Dabei will der Verein die Strategie der nächsten Wochen festlegen.
"Ab dem 2. Mai werden wir dann mit möglichen neuen Spielern reden", sagt Darmstädter. Kandidaten gebe es. "Aber bislang haben wir unter der Prämisse verhandelt, dass wir in der Oberliga bleiben. Jetzt müssen wir ausloten, wer auch in der Verbandsliga für uns spielen will."
Nicht mehr mit von der Partie ist dann Thorsten Kornmaier. Der langjährige Oberliga-Spieler des VfB Hüls, zuletzt Co-Trainer unter Ingo Anderbrügge und Klaus Täuber, macht Schluss. Kornmaier hat den Verein gebeten, ihn aus persönlichen Gründen von seinem Amt zu entbinden. "Gern lasse ich ihn nicht ziehen", sagt Horst Darmstädter. "Aber Korni hat große Verdienste um den Klub. Deshalb haben wir zugestimmt."
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Sechs Spieltage vor dem Saisonende hat der VfB Hüls nur noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt. Verhängnisvoller Fehler in der Schlussphase
FUSSBALL OBERLIGA WESTFALEN
VfB Hüls - SC Delbrück 0:1
Marl. Wenn es denn stimmt, was Horst Darmstädter vor dem Spiel befürchtet hat, dann ist der VfB Hüls seit gestern aus der Fußball-Oberliga Westfalen abgestiegen. "Das ist unsere letzte Chance", hatte der VfB-Boss vor der Nachholbegegnung gegen den SC Delbrück geunkt und zugleich wohl gehofft, mit diesem Alarmzeichen noch einmal Kräfte bei seiner Mannschaft freimachen zu können. Tatsächlich wirkte sie eine Halbzeit lang gehemmt, kam überhaupt nicht ins Spiel und vermochte erst in der letzten halben Stunde über viel Laufbereitschaft noch zu vielversprechenden Aktionen zu kommen. Allein ein Tor wollten nicht fallen. Jedenfalls nicht für den VfB Hüls. 0:1 gegen Delbrück.
Gegen 20 Uhr ging die Sonne über den riesigen Hüls-Werken unter, der Abend brach heran. Es war just die Zeit, als Ercan Kacar der verhängnisvollste Fehler der gesamten Begegnung unterlief. Am eigenen Strafraum vertändelte er das Leder gegen Delbrücks Goalgetter Raffaele Wiebusch, der bediente den in der Mitte freistehenden Manuel Eckel. 0:1, die glutrote Sonne verschwand am Horizont. Ein Bild, das eigentlich keiner weiteren Worte bedarf. Sieben Jahre nach dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft befindet sich der VfB Hüls auf dem freien Fall in die Verbandsliga. Jene Mannschaft, die als einzige seit Gründung der 4. Liga 1994 noch dabei ist, scheint kaum noch zu retten zu sein.
"Es ist natürlich für uns alle enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten. Die Einstellung stimmte, aber wir können einfach unsere Chancen nicht nutzen", bilanzierte Klaus Täuber. Doch so geknickt der VfB-Trainer auch war, er gibt sich weiter kämpferisch. "So lange eine theoretische Chance besteht, werden wir noch alles tun, vielleicht doch noch das kleine Wunder vom Badeweiher zu verwirklichen." Durchhalteparolen.
In Zahlen sähe dieses Wunder so aus: Bei noch sechs ausstehenden Spielen hat Hüls sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den Emsdetten und Erkenschwick einnehmen, und dazu das deutlich schlechtere Torverhälnis. Nur sechs Siege würden der Mannschaft wohl noch weiterhelfen. Ein schwieriges, eine nahezu utopisches Unterfangen, zumal zum Restprogramm Spiele gegen den Dritten Schalke, den Vierten Gütersloh und den Fünften Lippstadt gehören.
Dass Täubers Kicker überhaupt bis in die Schlussphase an einen Erfolg glauben durften, lag auch an der fahrlässigen Chancenverwertung der Gäste, die eine beherzte erste Halbzeit hinlegten und nach einer halben Stunde durch Florian Fulland ihre größte Chance hatten. Freistehend vor VfB-Schlussmann Tobias Rantzow schoss er das Leder aber aus 16 m übers Tor. Die beste Möglichkeit der Heimelf in der ersten Stunde bereitete kurz darauf Hasan Fidan vor. In einer der wenigen beherzten Aktionen des VfB vor dem Wechsel übertölpelte er mit einem Wackler auf rechts Ansgar Kuhn, schlug eine scharfe Flanke in den Fünfmterraum, wo DSC-Keeper Marco Thiel noch so eben vor dem ansonsten 90 Minuten lang blassen Seyfullah Kalayci retten konnte. Unterm Strich gab es zu wenig solcher Aktionen. Ganz in rot gekleidet, Keeper Rantzow gar in pink, zeigte der VfB nur ein farbiges Outfit. Vieles andere war grau in grau."Es ist enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten"
Von Andreas Rorowski
VfB Hüls: Rantzow, Beckmann, Planhof (73. Krawietz), Stondzik (46. Kacar), Fidan, Kalayci, Pereira (78. Celik), Krantz, Damnitz, Walter, Kluy
Delbrücker SC: Thiel, Plucinski, Hansjürgen, Cirivello, Kuhn, Welker, Wiebusch (85. Raschke), Carpetti, Fulland, Schwanebeck (65. Eckel), Berhorst (78. Wiens)
Schiedsr.: Kremer (Sennestadt)
Zuschauer: 200
Gelbe Karten: Kuhn (3.), Kluy (17.), Kacar (50.), Beckmann (72.)
Tor: 0:1 Eckel (79.)
Die Trainerstimmen
Klaus Täuber (VfB Hüls): "Es ist natürlich für uns alle enttäuschend, dass wir so ein Endspiel nicht für uns entscheiden konnten. Die Einstellung stimmte, aber wir können einfach unsere Chancen nicht nutzen. Doch so lange eine theoretische Chance besteht, werden wir noch alles tun, vielleicht doch das kleine Wunder vom Badeweiher zu verwirklichen."
Roger Schmidt (Delbrück): "Es waren zwei unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Hälfte waren wir klar besser, sind jedoch fahrlässig mit unseren hochkarätigen Chancen umgegangen. Nach der Pause war das Spiel gleichwertig, wir haben unsere Linie verloren, aber aufs gesamte Spiel gesehen verdient gewonnen."
VFB HÜLS: 0:1-Niederlage gegen den Delbrücker SC
Nur noch theoretische Chancen
Der "Liga-Dino" droht auszusterben. Auch gegen den Delbrücker SC musste die Mannschaft von Trainer Klaus Täuber eine Niederlage einstecken. Raffaele Wiebusch erzielte in der 78. Minute den Treffer des Tages und lässt auch den letzten Optimisten am Badeweiher verstummen. Der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen beträgt weiterhin sieben Zähler. "Jetzt müssten wir schon alle restlichen Spiele gewinnen, aber das wird wohl kaum möglich sein", resignierte auch der Kapitän des Liga-Schlusslichts, Matthias Krantz.
Dabei waren sich die Akteure des abgeschlagenen Liga-Urgesteins der Bedeutung dieser Partie bewußt. "Ich kann nicht behaupten, dass es an der Einstellung der Mannschaft gelegen hat. Die hat 90 Minuten lang Gas gegeben. Vielmehr ist es der Druck, dem einige, junge Spieler im Team nicht gewachsen sind", meinte VfB-Coach Täuber im Anschluss an die Partie.
Vor allem die zweite Hälfte der Begegnung stützt diese These. Während sich die Ostwestfalen nach dem Pausentee tief staffelten, erhöhten die Hausherren den Druck und bestimmten die Partie. Matthias Krantz scheiterte in der 75. Minute mit einem Flugkopfball, er verpasste die scharfe Hereingabe von Andreas Kluy nur um Zentimeter. Keine drei Minuten später versuchte es Andreas Beckmann mit einem Schuss nach einem Eckball, doch DSC-Keeper Thiel parierte glänzend.
Dann kam es, wie es kommen musste. "Ich habe mit den Jungs intensiv gesprochen und darum gebeten, in der Defensive kein Risiko zu gehen. Trotzdem verlieren wir aufgrund eines individuellen Fehlers", erklärte ein konsternierter Täuber. Der zur Halbzeit eingewechselte Ercan Kacar vertändelte in der 78. Minute das Spielgerät in der Gefahrenzone, Gegenspieler Manuel Eckel sorgte mit feiner Vorarbeit dafür, dass Raffaele Wiebusch nur noch einnetzen brauchte. Der Dank von Delbrück-Trainer Roger Schmidt geht an die höchste Stelle: "Gott sei dank ist dieses Tor gefallen."
Hilfe von oben könnte auch VfB-Coach Täuber gut gebrauchen: "Ich hoffe auf das Wunder von Hüls. Solange noch theoretische Chancen bestehen, werden wir alles dafür tun."
Christian Pozo y Tamayo
Am Badeweiher beginnt das große Aufräumen
Marl. - Die 0:1-Pleite gegen den SC Delbrück hat auch auch die letzten Optimisten überzeugt: Der VfB Hüls spielt in der kommenden Saison in der Verbandsliga. Heute Abend beginnt am Badeweiher die Vorbereitung darauf. Fußball-Abteilungschef Horst Darmstädter hat Vorstandskollegen und Trainer Klaus Täuber zum Gespräch gebeten. Dabei will der Verein die Strategie der nächsten Wochen festlegen.
"Ab dem 2. Mai werden wir dann mit möglichen neuen Spielern reden", sagt Darmstädter. Kandidaten gebe es. "Aber bislang haben wir unter der Prämisse verhandelt, dass wir in der Oberliga bleiben. Jetzt müssen wir ausloten, wer auch in der Verbandsliga für uns spielen will."
Nicht mehr mit von der Partie ist dann Thorsten Kornmaier. Der langjährige Oberliga-Spieler des VfB Hüls, zuletzt Co-Trainer unter Ingo Anderbrügge und Klaus Täuber, macht Schluss. Kornmaier hat den Verein gebeten, ihn aus persönlichen Gründen von seinem Amt zu entbinden. "Gern lasse ich ihn nicht ziehen", sagt Horst Darmstädter. "Aber Korni hat große Verdienste um den Klub. Deshalb haben wir zugestimmt."
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