Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 26.05.2007
Delbrücker Rettungsanker
Oer-Erkenschwick. Wie sich die Bilder gleichen: Vor einem Jahr sicherte sich die Spielvereinigung Erkenschwick den Oberliga-Klassenverbleib am vorletzten Saisonspieltag mit ihrem 2:0-Sieg beim Delbrücker SC. Und exakt dieses Szenario kann sich am Pfingstmontag wiederholen.
Mit allerdings einer Einschränkung: "Im letzten Jahr war es noch etwas schlimmer. Da mussten wir siegen, sonst wären wir wahrscheinlich abgestiegen", umschreibt Trainer Manfred Wölpper die damalige Situation. Und gibt als Motto wahrscheinlich wieder aus: "Flach spielen und hoch gewinnen!" Denn so kann man den Delbrücker Riesen am besten ins Gehege kommen. Und, wenn es denn eben geht, auch Standardsituationen in Tornähe vermeiden. Denn da sind die Schwarz-Roten allemal anfällig, gegen die Zwei-Männer-Meter aus Ostwestfalen natürlich um so mehr.
Aktuell gestaltet sich die Situation doch erheblich freundlicher: "Wenn Ahlen (gegen Oestrich-Iserlohn), Emsdetten (in Bochum) oder Hamm (in Herne) einen Punkt abgeben, sind wir auf jeden Fall durch", weiß der Coach, dass in diesem Fall noch nicht einmal mehr der Vorteil der erheblich besseren Tordifferenz der Schwarz-Roten zu Rate gezogen werden müsste. Und die Möglichkeit, dass es im ungünstigsten Fall knapp eine Woche später, am letzten Spieltag gegen RW Ahlen II, auch zu einem echten Abstiegs-Endspiel kommen könnte mit allerdings dem Vorteil, zumindest einen Punkt mehr auf dem Konto zu haben, will er möglichst weit aus allen Köpfen verbannen - eben mit einem Sieg beim Abschieds-Heimspiel von Delbrücks Coach Roger Schmidt.
Dass er bei diesem Vorhaben auch wieder auf seinen Edel-Joker Daniel Seidel setzen wird, versteht sich fast von selbst. Denn der hat sich in den letzten Wochen fast explosionsartig weiterentwickelt. "Vor ein paar Wochen habe ich ihm gesagt, du musst noch etwas auf die Weide und Spielpraxis sammeln. Ich glaube, das hat er verinnerlicht", freut sich Wölpper über die Weiterentwicklung des Torjägers der A-Junioren-Aufstiegsmannschaft aus dem Vorjahr. Zwei entscheidende Tore sowie die Vorarbeit zu einem weiteren entscheidenden Treffer in den drei letzten Spielen haben den Erkenschwicker Trainer jedenfalls in seiner hohen Meinung über Seidels Qualitäten mehr als bestätigt: "Ich bin mir sicher, dass wir an ihm noch viel Freude haben werden." Nur, ob er am Pfingstmontag von Beginn an spielen wird, hält sich Wölpper noch offen. "Verdient hätte er es sicherlich. Aber ich will mir nicht die Option nehmen, noch einen Kracher in der Hinterhand zu haben."
Mit in seine Planung bezieht er auch Sven-Ole Lemke ein. Denn die Vielseitigkeit des 26-jährigen Lehramts-Studenten schätzt der Coach ganz besonders. Und deshalb trauert er ihm schon jetzt ein wenig nach. Denn in der kommenden Saison wird Lemke für den VfB Hüls spielen. "Das tut uns natürlich etwas weh."
Jürgen Seyb
"Wir haben unsere Ziele schon erreicht"
Oer-Erkenschwick - „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, lautet eine Redensart, welche die Situation von Delbrücks Trainer Roger Schmidt widerspiegelt.
Denn eigentlich stand fest, dass Schmidt, der mit dem DSC am Montag (15 Uhr) die Spvgg. empfängt, seine „Abschiedstour“ durch die Oberliga bestreitet. Am Ende der Spielzeit sollte der 40-Jährige ausschließlich als Sportlicher Leiter in Delbrück fungieren. Seinen Nachfolger Werner Koch hatte er selbst ausgesucht. Doch plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Der SC Preußen Münster wollte Schmidt als Nachfolger von Georg Kreß verpflichten. Er sagte zunächst ab, weil er beim DSC im Wort stand. Einige Tage später die Kehrtwende: Schmidt wird nun doch Trainer des SCP, die Verantwortlichen in Delbrück erteilten ihm die Freigabe . Wir sprachen mit Roger Schmidt vor seinem letzten Heimspiel gegen Erkenschwick.
?Zuletzt verlor Ihre Mannschaft 1:3 gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn. Ihre Einschätzung?
!Das war schon sehr unglücklich. Wir waren fußballerisch die bessere Mannschaft, sind auch verdient 1:0 in Führung gegangen. Aus der ersten Chance im ganzen Spiel resultierte dann der Oestricher Ausgleich. Zur Halbzeit musste ich verletzungsbedingt zwei Mal wechseln, danach gab es einen Bruch in unserem Spiel. Nach dem 2:1 haben die Sportfreunde dicht gemacht und mit einem Konter die Entscheidung herbeigeführt. Leider konnten wir unsere teils hochkarätigen Chancen nicht verwerten.
?Neben der Trainingsarbeit beim DSC müssen Sie auch noch ein Auge auf die Saisonvorbereitungen in Münster und in Delbrück haben. Wie gelingt Ihnen das?
!Das geht eigentlich ganz gut. In Delbrück sind die Planungen weitgehend abgeschlossen. Außerdem war Werner Koch schon in alle Gespräche involviert und hat mich unterstützt. In Münster geht es darum, nicht ein zweites Mal in Folge bei Null anfangen zu müssen. Einige Verträge wurden ja bereits verlängert. Ich stimme mich regelmäßig mit Teammanager Carsten Gockel ab.
?Eigentlich wollten Sie sich mehr um Ihre Familie kümmern und beim Fußball etwas1 kürzer treten. Was hat Sie zum Umdenken bewogen?
!Das Ganze geht bei mir nun doch in eine andere Richtung. Ich werde meinen Beruf als Ingenieur demnächst aufgeben und nur noch als Trainer arbeiten. So kann ich mich voll auf eine Sache konzentrieren und habe sogar mehr Zeit für meine Familie.
?Wenn Sie auf die Saison mit dem DSC zurückblicken: Wie fällt Ihr Fazit aus?
!Wir haben unser Ziel erreicht, nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Für 90 Prozent meiner Spieler war die Oberliga Neuland. Von daher bin ich zufrieden.
?Kommen wir zur Spvgg. Erkenschwick: Wie schätzen Sie den Gegner ein?
!Die Spvgg. braucht noch Punkte, um ganz sicher die Liga zu halten. Von daher werden die Spieler alles geben, wir müssen dagegen halten. Für uns geht es um eine gute Platzierung in der Abschlusstabelle und darum, uns im letzten Heimspiel der Saison noch einmal unseren Fans zu präsentieren und ein gutes Spiel zu zeigen.
?Wie sieht es personell in Ihrer Mannschaft aus? Gibt es Verletzte?
!Raffael Wiebusch, Tobias Wiens, Dirk Berkemeier und Dietmar Fullhorst sind angeschlagen. Bei ihnen muss ich die letzten Trainingseindrücke abwarten. Manuel Eckel und Dominik Schulze gehören aus disziplinarischen Gründen nicht mehr zum Kader. Ich verlange auch von Spielern, deren Vertrag nicht verlängert wurde oder die am Ende der Saison den Verein verlassen, eine professionelle Einstellung. Das war bei beiden zuletzt nicht mehr der Fall.
"Ruhrpottmonster" beim Schmidt-Abschied
DELBRÜCKER SC: Heimspiel gegen Erkenschwick
Delbrück (gri). Wenn es so etwas wie einen Angstgegner geben sollte, dann würde die SpVgg. Erkenschwick diesen Platz in der Statistik des Delbrücker SC einnehmen. Die Spielvereinigung ist am Pfingstmontag ab 15 Uhr zu Gast im AM-Stadion. Im zugleich letzten Heimspiel des DSC wollen die Hausherren am Nimbus des Kontrahenten rütteln.
"Wir haben gegen Erkenschwick mehrmals den Kürzeren gezogen. Das soll sich jetzt ändern", sagt Roger Schmidt. Die Statistik besagt, dass die Delbrücker in ihrer zweijährigen Oberligazeit in bislang allen drei Vergleichen unterlegen waren und dabei auch noch kein Tor erzielten. Auch diesmal sind die Karten ungleich verteilt. Wieder zu Ungunsten des DSC.
Denn seit Roger Schmidts Bekanntgabe seines Wechsels zum SC Preußen Münster scheint die Motivation der Mannschaft enorm gesunken zu sein. Ganz anders sieht es bei der Spielvereinigung aus. Sie ist mit einem Vier-Zähler-Polster noch nicht gesichert. Den Klassenerhalt will das Team um Trainer Manfred Wölpper im AM-Stadion schaffen. Das kündigte der Fanklub "Ruhrpottmonster" bereits auf seiner Homepage an.
Doch egal wie das Spiel ausgehen wird, in Delbrück wird die Stimmung danach gut sein. Neben der obligatorischen Verabschiedung der scheidenden Akteure wird es sicher auch eine Überraschung für Roger Schmidt geben. Zudem wird im Anschluss die A-Jugend für ihren Aufstieg in die Landesliga geehrt. Auch die dritte Seniorenmannschaft, die ab 13 Uhr am Sportplatz am Hallenbad antritt, kann vorzeitig den Einzug in die Kreisliga B sichern.
Im letzten Heimspiel der Saison müssen zwei Akteure passen. Edmund Riemer knickte im Training um. Für ihn ist die Serie somit bereits beendet. Stefan Schwanebeck befindet sich momentan wegen einer Speiseröhrenentzündung im Krankenhaus, hofft aber noch heute auf seine Entlassung. Seine ausstehende Vertragsverlängerung konnte daher noch nicht dingfest gemacht werden.
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Oer-Erkenschwick. Wie sich die Bilder gleichen: Vor einem Jahr sicherte sich die Spielvereinigung Erkenschwick den Oberliga-Klassenverbleib am vorletzten Saisonspieltag mit ihrem 2:0-Sieg beim Delbrücker SC. Und exakt dieses Szenario kann sich am Pfingstmontag wiederholen.
Mit allerdings einer Einschränkung: "Im letzten Jahr war es noch etwas schlimmer. Da mussten wir siegen, sonst wären wir wahrscheinlich abgestiegen", umschreibt Trainer Manfred Wölpper die damalige Situation. Und gibt als Motto wahrscheinlich wieder aus: "Flach spielen und hoch gewinnen!" Denn so kann man den Delbrücker Riesen am besten ins Gehege kommen. Und, wenn es denn eben geht, auch Standardsituationen in Tornähe vermeiden. Denn da sind die Schwarz-Roten allemal anfällig, gegen die Zwei-Männer-Meter aus Ostwestfalen natürlich um so mehr.
Aktuell gestaltet sich die Situation doch erheblich freundlicher: "Wenn Ahlen (gegen Oestrich-Iserlohn), Emsdetten (in Bochum) oder Hamm (in Herne) einen Punkt abgeben, sind wir auf jeden Fall durch", weiß der Coach, dass in diesem Fall noch nicht einmal mehr der Vorteil der erheblich besseren Tordifferenz der Schwarz-Roten zu Rate gezogen werden müsste. Und die Möglichkeit, dass es im ungünstigsten Fall knapp eine Woche später, am letzten Spieltag gegen RW Ahlen II, auch zu einem echten Abstiegs-Endspiel kommen könnte mit allerdings dem Vorteil, zumindest einen Punkt mehr auf dem Konto zu haben, will er möglichst weit aus allen Köpfen verbannen - eben mit einem Sieg beim Abschieds-Heimspiel von Delbrücks Coach Roger Schmidt.
Dass er bei diesem Vorhaben auch wieder auf seinen Edel-Joker Daniel Seidel setzen wird, versteht sich fast von selbst. Denn der hat sich in den letzten Wochen fast explosionsartig weiterentwickelt. "Vor ein paar Wochen habe ich ihm gesagt, du musst noch etwas auf die Weide und Spielpraxis sammeln. Ich glaube, das hat er verinnerlicht", freut sich Wölpper über die Weiterentwicklung des Torjägers der A-Junioren-Aufstiegsmannschaft aus dem Vorjahr. Zwei entscheidende Tore sowie die Vorarbeit zu einem weiteren entscheidenden Treffer in den drei letzten Spielen haben den Erkenschwicker Trainer jedenfalls in seiner hohen Meinung über Seidels Qualitäten mehr als bestätigt: "Ich bin mir sicher, dass wir an ihm noch viel Freude haben werden." Nur, ob er am Pfingstmontag von Beginn an spielen wird, hält sich Wölpper noch offen. "Verdient hätte er es sicherlich. Aber ich will mir nicht die Option nehmen, noch einen Kracher in der Hinterhand zu haben."
Mit in seine Planung bezieht er auch Sven-Ole Lemke ein. Denn die Vielseitigkeit des 26-jährigen Lehramts-Studenten schätzt der Coach ganz besonders. Und deshalb trauert er ihm schon jetzt ein wenig nach. Denn in der kommenden Saison wird Lemke für den VfB Hüls spielen. "Das tut uns natürlich etwas weh."
Jürgen Seyb
"Wir haben unsere Ziele schon erreicht"
Oer-Erkenschwick - „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“, lautet eine Redensart, welche die Situation von Delbrücks Trainer Roger Schmidt widerspiegelt.
Denn eigentlich stand fest, dass Schmidt, der mit dem DSC am Montag (15 Uhr) die Spvgg. empfängt, seine „Abschiedstour“ durch die Oberliga bestreitet. Am Ende der Spielzeit sollte der 40-Jährige ausschließlich als Sportlicher Leiter in Delbrück fungieren. Seinen Nachfolger Werner Koch hatte er selbst ausgesucht. Doch plötzlich überschlugen sich die Ereignisse. Der SC Preußen Münster wollte Schmidt als Nachfolger von Georg Kreß verpflichten. Er sagte zunächst ab, weil er beim DSC im Wort stand. Einige Tage später die Kehrtwende: Schmidt wird nun doch Trainer des SCP, die Verantwortlichen in Delbrück erteilten ihm die Freigabe . Wir sprachen mit Roger Schmidt vor seinem letzten Heimspiel gegen Erkenschwick.
?Zuletzt verlor Ihre Mannschaft 1:3 gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn. Ihre Einschätzung?
!Das war schon sehr unglücklich. Wir waren fußballerisch die bessere Mannschaft, sind auch verdient 1:0 in Führung gegangen. Aus der ersten Chance im ganzen Spiel resultierte dann der Oestricher Ausgleich. Zur Halbzeit musste ich verletzungsbedingt zwei Mal wechseln, danach gab es einen Bruch in unserem Spiel. Nach dem 2:1 haben die Sportfreunde dicht gemacht und mit einem Konter die Entscheidung herbeigeführt. Leider konnten wir unsere teils hochkarätigen Chancen nicht verwerten.
?Neben der Trainingsarbeit beim DSC müssen Sie auch noch ein Auge auf die Saisonvorbereitungen in Münster und in Delbrück haben. Wie gelingt Ihnen das?
!Das geht eigentlich ganz gut. In Delbrück sind die Planungen weitgehend abgeschlossen. Außerdem war Werner Koch schon in alle Gespräche involviert und hat mich unterstützt. In Münster geht es darum, nicht ein zweites Mal in Folge bei Null anfangen zu müssen. Einige Verträge wurden ja bereits verlängert. Ich stimme mich regelmäßig mit Teammanager Carsten Gockel ab.
?Eigentlich wollten Sie sich mehr um Ihre Familie kümmern und beim Fußball etwas1 kürzer treten. Was hat Sie zum Umdenken bewogen?
!Das Ganze geht bei mir nun doch in eine andere Richtung. Ich werde meinen Beruf als Ingenieur demnächst aufgeben und nur noch als Trainer arbeiten. So kann ich mich voll auf eine Sache konzentrieren und habe sogar mehr Zeit für meine Familie.
?Wenn Sie auf die Saison mit dem DSC zurückblicken: Wie fällt Ihr Fazit aus?
!Wir haben unser Ziel erreicht, nichts mit dem Abstieg zu tun haben zu wollen. Für 90 Prozent meiner Spieler war die Oberliga Neuland. Von daher bin ich zufrieden.
?Kommen wir zur Spvgg. Erkenschwick: Wie schätzen Sie den Gegner ein?
!Die Spvgg. braucht noch Punkte, um ganz sicher die Liga zu halten. Von daher werden die Spieler alles geben, wir müssen dagegen halten. Für uns geht es um eine gute Platzierung in der Abschlusstabelle und darum, uns im letzten Heimspiel der Saison noch einmal unseren Fans zu präsentieren und ein gutes Spiel zu zeigen.
?Wie sieht es personell in Ihrer Mannschaft aus? Gibt es Verletzte?
!Raffael Wiebusch, Tobias Wiens, Dirk Berkemeier und Dietmar Fullhorst sind angeschlagen. Bei ihnen muss ich die letzten Trainingseindrücke abwarten. Manuel Eckel und Dominik Schulze gehören aus disziplinarischen Gründen nicht mehr zum Kader. Ich verlange auch von Spielern, deren Vertrag nicht verlängert wurde oder die am Ende der Saison den Verein verlassen, eine professionelle Einstellung. Das war bei beiden zuletzt nicht mehr der Fall.
"Ruhrpottmonster" beim Schmidt-Abschied
DELBRÜCKER SC: Heimspiel gegen Erkenschwick
Delbrück (gri). Wenn es so etwas wie einen Angstgegner geben sollte, dann würde die SpVgg. Erkenschwick diesen Platz in der Statistik des Delbrücker SC einnehmen. Die Spielvereinigung ist am Pfingstmontag ab 15 Uhr zu Gast im AM-Stadion. Im zugleich letzten Heimspiel des DSC wollen die Hausherren am Nimbus des Kontrahenten rütteln.
"Wir haben gegen Erkenschwick mehrmals den Kürzeren gezogen. Das soll sich jetzt ändern", sagt Roger Schmidt. Die Statistik besagt, dass die Delbrücker in ihrer zweijährigen Oberligazeit in bislang allen drei Vergleichen unterlegen waren und dabei auch noch kein Tor erzielten. Auch diesmal sind die Karten ungleich verteilt. Wieder zu Ungunsten des DSC.
Denn seit Roger Schmidts Bekanntgabe seines Wechsels zum SC Preußen Münster scheint die Motivation der Mannschaft enorm gesunken zu sein. Ganz anders sieht es bei der Spielvereinigung aus. Sie ist mit einem Vier-Zähler-Polster noch nicht gesichert. Den Klassenerhalt will das Team um Trainer Manfred Wölpper im AM-Stadion schaffen. Das kündigte der Fanklub "Ruhrpottmonster" bereits auf seiner Homepage an.
Doch egal wie das Spiel ausgehen wird, in Delbrück wird die Stimmung danach gut sein. Neben der obligatorischen Verabschiedung der scheidenden Akteure wird es sicher auch eine Überraschung für Roger Schmidt geben. Zudem wird im Anschluss die A-Jugend für ihren Aufstieg in die Landesliga geehrt. Auch die dritte Seniorenmannschaft, die ab 13 Uhr am Sportplatz am Hallenbad antritt, kann vorzeitig den Einzug in die Kreisliga B sichern.
Im letzten Heimspiel der Saison müssen zwei Akteure passen. Edmund Riemer knickte im Training um. Für ihn ist die Serie somit bereits beendet. Stefan Schwanebeck befindet sich momentan wegen einer Speiseröhrenentzündung im Krankenhaus, hofft aber noch heute auf seine Entlassung. Seine ausstehende Vertragsverlängerung konnte daher noch nicht dingfest gemacht werden.
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