Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 01.06.2007
"Wer nicht an sich glaubt, hat schon verloren"
Oer-Erkenschwick - Manfred Christel ist mit seiner Mannschaft am Sonntag ab 15 Uhr im letzten Oberligaspiel der Saison zu Gast im Stimbergstadion. Vor der Partie gegen die Spvgg. Erkenschwick sprachen wir mit dem Coach von RW Ahlen II.
„Wir müssen hoch konzentriert sein“, fordert Manfred Christel, Trainer von RW Ahlen II, vor dem Spiel am Sonntag bei der Spvgg. Erkenschwick..
Die Abstiegsgefahr hängt noch immer bedrohlich wie ein Damokles-Schwert über der Oberliga-Reserve von Rot-Weiß Ahlen. Zwar hat die Mannschaft von Trainer Manfred Christel schon seit vier Spieltagen nicht mehr verloren und steht inzwischen über dem ominösen Strich.
Doch vor dem letzten Saisonspiel bei der gerade geretteten Spvgg. Erkenschwick (Sonntag, 15 Uhr) ist der Druck unvermindert hoch. Die Ahlener müssen gewinnen, um sich auch sicher für die nächste Oberliga-Saison zu qualifizieren. In der letzten Partie gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn sahen die Rot-Weißen bis in die Schlussminute wie der sichere Sieger aus, ehe Aykan Kutlu die Träume vom fast sicheren Klassenerhalt mit seinem Ausgleichstreffer zerstörte. ?Wie haben Sie sich am Pfingstmontag gegen 15.50 Uhr gefühlt?
!Das kann man nicht beschreiben. Wir hatten das Spiel schon gewonnen, waren so gut wie gesichert, als dieser Ausgleich aus dem Nichts fiel. Da ist man leer. Andererseits sind wir auch selbst schuld. Der Platzverweis gegen uns war absolut unnötig, wir waren in Überzahl und führten. Jetzt sind unsere Sinne natürlich doppelt geschärft. Denn einen Punkt hätten wir auch bei einem Sieg gegen Oestrich in Erkenschwick holen müssen.
?In der Winterpause wurde Ihre Mannschaft nach den Querelen um die eventuelle Abmeldung und den dadurch bedingten Abgang zahlreicher Spieler schon abgeschrieben. Wie groß ist die Genugtuung jetzt, dass die Ahlener Reserve sich nicht aufgegeben hat?
!Man muss sich schon manchmal wundern, was Kollegen und Experten so alles zu wissen glauben. Wir haben unsere Chancen in der Winterpause zwar auch nicht als so hoch eingeschätzt, aber immer daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Daher ist es weniger Genugtuung als vielmehr Stolz auf unsere eigene Leistung. Wir haben immer nach dem Motto „Wer nicht an sich glaubt, der hat schon verloren“ gearbeitet.
?Die Mannschaft hat in der Rückrunde auf jeden Fall Charakter bewiesen, egal ob der am Ende mit dem Klassenerhalt belohnt wird oder nicht. Was hat die Truppe ausgezeichnet?
!Ich kenne die Jungs alle sehr gut, kann ihre Stärken und Schwächen gut einschätzen. Was ich von ihnen auf dem Platz sehen will, lebe
ich ihnen vor. Der Einsatz muss immer da sein, genauso wie der Siegeswille. Das Einzige, was vielleicht in dieser Saison gefehlt hat, war die mannschaftliche Geschlossenheit. Die kann man mit Spielern aus drei verschiedenen Kadern aber auch nicht unbedingt voraussetzen.
?Vor dem Spiel in Erkenschwick kann Ihre Mannschaft den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen. Wie schwer ist die Aufgabe bei einer Mannschaft, die bereits in Sicherheit ist?
!Das kann man von beiden Seiten sehen. Entweder sind die Erkenschwicker jetzt mit dem Erreichten zufrieden und tun nicht mehr als nötig. Oder sie wollen sich unbedingt mit einer engagierten Leistung von ihren Fans verabschieden. Ich erwarte eher das zweite Szenario. Das ist für uns aber völlig unerheblich. Wir müssen gewinnen und alles ist gut. Dafür müssen wir vom ersten Augenblick an hoch konzentriert sein.
?Wie sieht es personell aus? Die Regionalliga-Mannschaft und die A-Jugend sind ja auch noch im Einsatz!
!Das ist richtig und das Problem, das uns schon die gesamte Saison begleitet. Wir mussten immer „basteln“ und es irgendwie hinbekommen. Das wird uns auch in Erkenschwick gelingen. Ich hoffe, dass ich wieder auf Martin Stahlberg und Ismail Colak zurückgreifen kann. Beide waren gegen Oestrich-Iserlohn noch angeschlagen und fehlten uns schon sehr.
WATTENSCHEID: Das letzte Gefecht
"Da wirst du verrückt"
Dirk Helmig hat bei der SG Wattenscheid Schwung in den Laden gebracht, die spielerische Qualität erhöht, mutig spielen lassen. Der Lohn: In der zweiten Halbserie stehen sieben Punkte mehr auf dem Konto, als nach 17 Partien der Hinrunde. Doch in der Endabrechung wird es trotzdem kaum reichen. Helmig weiß: "Wir müssen unser Ding gegen Schalke selbst durchbringen, dazu etwas für das Tor-Konto tun und letztlich darauf hoffen, dass die Konkurrenz aus Emsdetten nicht gewinnt und RW Ahlen II verliert.
Die Ahlenern reicht in Erkenschwick, die ja schon gerettet sind, ein Remis. Wir haben unsere Drähte natürlich auf den anderen Plätzen, um immer informiert zu sein."
Doch parallel dazu muss die eigene Aufgabe bewältigt werden. Helmig: "Wir wollen uns keinesfalls nachsagen lassen, nicht wirklich alles probiert zu haben. Meine Jungs werden im letzten Match volle Kanne powern. Wir haben gegen Münster starke Phasen gehabt, deswegen können wir auch gegen die starken Schalker etwas reißen. Es ist ganz wichtig, dass wir uns nach den 90 Minuten nicht selbst vorwerfen müssen, es hätte vielleicht ein Tick gefehlt."
Weitaus günstiger wäre die Konstellation mit einem Dreier in Rheine gewesen. Helmig: "Ich bin mindestens sechs Mal auf meinen Knien gerutscht, so oft hatte ich den Torschrei auf den Lippen. Was wir an Chancen ausgelassen haben, war unglaublich. Da wirst du als Trainer total verrückt." Trotzig fügt er hinzu: "Wenn wir gegen Schalke nur die Hälfte der Möglichkeiten bekommen und nutzen, dann holen wir die fünf Tore auf Ahlen auf."
Trotz seines Kampfgeistes, den "Putsche" der Truppe in der finanziell und sportlich kniffligen Lage immer wieder vorlebt, blickt er realtistisch auf das Finale: "Es hört sich schon ziemlich unmöglich an, dass wir doch noch drinbleiben. Die meisten haben uns schon seit Wochen abgeschrieben und jetzt sicherlich mehr denn je. Aber wir müssen an die kleine Chance glauben - sonst ärgern wir uns schwarz."
Ein Kader mit Perspektive / SCP im Zeitplan
Münster (wl) - In schöner Regelmäßigkeit präsentiert Fußball-Oberligist Preußen Münster Spieler, die einen Vertrag für die neue Saison unterschrieben haben, zwölf sind es mittlerweile.
Vermutlich folgt am Freitag ein weiterer. Teammanager Carsten Gockel geht fest davon aus, dass Abwehrspieler Simon Talarek bleibt, die mündliche Zusage liegt vor, vermutlich erzielen die Preußen am Wochenende mit einem weiteren Spieler Einigkeit. Mit ihren personellen Planungen liegen sie voll im Zeitplan.
Das Gerippe steht, die bisherige Mischung ist gut, es wir ein Kader mit Perspektive sein. "Klangvolle Namen sind keine Garanten für Top-Leistungen, das haben wir in dieser Saison deutlich gespürt", deutete Gockel die vielen Missverständnisse an. Aber er weiß, dass noch einige Spieler verpflichtet werden müssen, die ihre Qualität in der Oberliga oder darüber hinaus bewiesen haben. Es bedarf mehrerer Verhandlungsrunden, um Spieler dieses Kalibers zum SCP zu holen.
Keine Zukunft in Münster hat Grover Gibson. Der Verein nehme von einer Verpflichtung Abstand, sagt Gockel. "Ich habe dem Präsidenten vor einer Woche gesagt, dass ich gehen werde", betonte der Amerikaner am Donnerstag. Er wolle auf jeden Fall in der Regionalliga spielen, es gebe bereits Kontakte, nach dem letzten Spieltag am Samstag vielleicht einige mehr, dann fallen die letzten Entscheidungen um Aufstieg und Abstieg. "Ich bin jetzt 28 Jahre alt, da bleibt nicht mehr sehr viel Zeit. Also möchte ich so hochklassig wie möglich spielen, der finanzielle Aspekt ist natürlich ebenfalls wichtig", sagt der Familienvater. Er geht davon aus, dass er bis zum Abflug in die USA einen neuen Arbeitgeber gefunden hat.
Derzeit ist Gibson, erst in der Winterpause von Kickers Emden zum SCP zurückgekehrt, erkrankt und im letzten Saisonspiel Sonntag in Lippstadt nicht dabei. Interimstrainer Carsten Gockel würde sich zu gern mit einem Sieg verabschieden. Bei der Aufstellung werde er keinem Spieler eine Gefälligkeit erweisen, sondern nach seinen Eindrücken im Training entscheiden. Groß ist die Auswahl allerdings nicht.
Zum Kader zählt letztmals Thomas Piorunek. Er hatte nach seiner Auswechselung am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Gütersloh Carsten Gockel den obligatorischen Handschlag verweigert. Dafür hat er sich entschuldigt. "Andernfalls hätte ich ihn freigestellt."
Gerd Jakobi
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Oer-Erkenschwick - Manfred Christel ist mit seiner Mannschaft am Sonntag ab 15 Uhr im letzten Oberligaspiel der Saison zu Gast im Stimbergstadion. Vor der Partie gegen die Spvgg. Erkenschwick sprachen wir mit dem Coach von RW Ahlen II.
„Wir müssen hoch konzentriert sein“, fordert Manfred Christel, Trainer von RW Ahlen II, vor dem Spiel am Sonntag bei der Spvgg. Erkenschwick..
Die Abstiegsgefahr hängt noch immer bedrohlich wie ein Damokles-Schwert über der Oberliga-Reserve von Rot-Weiß Ahlen. Zwar hat die Mannschaft von Trainer Manfred Christel schon seit vier Spieltagen nicht mehr verloren und steht inzwischen über dem ominösen Strich.
Doch vor dem letzten Saisonspiel bei der gerade geretteten Spvgg. Erkenschwick (Sonntag, 15 Uhr) ist der Druck unvermindert hoch. Die Ahlener müssen gewinnen, um sich auch sicher für die nächste Oberliga-Saison zu qualifizieren. In der letzten Partie gegen die Sportfreunde Oestrich-Iserlohn sahen die Rot-Weißen bis in die Schlussminute wie der sichere Sieger aus, ehe Aykan Kutlu die Träume vom fast sicheren Klassenerhalt mit seinem Ausgleichstreffer zerstörte. ?Wie haben Sie sich am Pfingstmontag gegen 15.50 Uhr gefühlt?
!Das kann man nicht beschreiben. Wir hatten das Spiel schon gewonnen, waren so gut wie gesichert, als dieser Ausgleich aus dem Nichts fiel. Da ist man leer. Andererseits sind wir auch selbst schuld. Der Platzverweis gegen uns war absolut unnötig, wir waren in Überzahl und führten. Jetzt sind unsere Sinne natürlich doppelt geschärft. Denn einen Punkt hätten wir auch bei einem Sieg gegen Oestrich in Erkenschwick holen müssen.
?In der Winterpause wurde Ihre Mannschaft nach den Querelen um die eventuelle Abmeldung und den dadurch bedingten Abgang zahlreicher Spieler schon abgeschrieben. Wie groß ist die Genugtuung jetzt, dass die Ahlener Reserve sich nicht aufgegeben hat?
!Man muss sich schon manchmal wundern, was Kollegen und Experten so alles zu wissen glauben. Wir haben unsere Chancen in der Winterpause zwar auch nicht als so hoch eingeschätzt, aber immer daran geglaubt, dass wir es schaffen können. Daher ist es weniger Genugtuung als vielmehr Stolz auf unsere eigene Leistung. Wir haben immer nach dem Motto „Wer nicht an sich glaubt, der hat schon verloren“ gearbeitet.
?Die Mannschaft hat in der Rückrunde auf jeden Fall Charakter bewiesen, egal ob der am Ende mit dem Klassenerhalt belohnt wird oder nicht. Was hat die Truppe ausgezeichnet?
!Ich kenne die Jungs alle sehr gut, kann ihre Stärken und Schwächen gut einschätzen. Was ich von ihnen auf dem Platz sehen will, lebe
ich ihnen vor. Der Einsatz muss immer da sein, genauso wie der Siegeswille. Das Einzige, was vielleicht in dieser Saison gefehlt hat, war die mannschaftliche Geschlossenheit. Die kann man mit Spielern aus drei verschiedenen Kadern aber auch nicht unbedingt voraussetzen.
?Vor dem Spiel in Erkenschwick kann Ihre Mannschaft den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen. Wie schwer ist die Aufgabe bei einer Mannschaft, die bereits in Sicherheit ist?
!Das kann man von beiden Seiten sehen. Entweder sind die Erkenschwicker jetzt mit dem Erreichten zufrieden und tun nicht mehr als nötig. Oder sie wollen sich unbedingt mit einer engagierten Leistung von ihren Fans verabschieden. Ich erwarte eher das zweite Szenario. Das ist für uns aber völlig unerheblich. Wir müssen gewinnen und alles ist gut. Dafür müssen wir vom ersten Augenblick an hoch konzentriert sein.
?Wie sieht es personell aus? Die Regionalliga-Mannschaft und die A-Jugend sind ja auch noch im Einsatz!
!Das ist richtig und das Problem, das uns schon die gesamte Saison begleitet. Wir mussten immer „basteln“ und es irgendwie hinbekommen. Das wird uns auch in Erkenschwick gelingen. Ich hoffe, dass ich wieder auf Martin Stahlberg und Ismail Colak zurückgreifen kann. Beide waren gegen Oestrich-Iserlohn noch angeschlagen und fehlten uns schon sehr.
WATTENSCHEID: Das letzte Gefecht
"Da wirst du verrückt"
Dirk Helmig hat bei der SG Wattenscheid Schwung in den Laden gebracht, die spielerische Qualität erhöht, mutig spielen lassen. Der Lohn: In der zweiten Halbserie stehen sieben Punkte mehr auf dem Konto, als nach 17 Partien der Hinrunde. Doch in der Endabrechung wird es trotzdem kaum reichen. Helmig weiß: "Wir müssen unser Ding gegen Schalke selbst durchbringen, dazu etwas für das Tor-Konto tun und letztlich darauf hoffen, dass die Konkurrenz aus Emsdetten nicht gewinnt und RW Ahlen II verliert.
Die Ahlenern reicht in Erkenschwick, die ja schon gerettet sind, ein Remis. Wir haben unsere Drähte natürlich auf den anderen Plätzen, um immer informiert zu sein."
Doch parallel dazu muss die eigene Aufgabe bewältigt werden. Helmig: "Wir wollen uns keinesfalls nachsagen lassen, nicht wirklich alles probiert zu haben. Meine Jungs werden im letzten Match volle Kanne powern. Wir haben gegen Münster starke Phasen gehabt, deswegen können wir auch gegen die starken Schalker etwas reißen. Es ist ganz wichtig, dass wir uns nach den 90 Minuten nicht selbst vorwerfen müssen, es hätte vielleicht ein Tick gefehlt."
Weitaus günstiger wäre die Konstellation mit einem Dreier in Rheine gewesen. Helmig: "Ich bin mindestens sechs Mal auf meinen Knien gerutscht, so oft hatte ich den Torschrei auf den Lippen. Was wir an Chancen ausgelassen haben, war unglaublich. Da wirst du als Trainer total verrückt." Trotzig fügt er hinzu: "Wenn wir gegen Schalke nur die Hälfte der Möglichkeiten bekommen und nutzen, dann holen wir die fünf Tore auf Ahlen auf."
Trotz seines Kampfgeistes, den "Putsche" der Truppe in der finanziell und sportlich kniffligen Lage immer wieder vorlebt, blickt er realtistisch auf das Finale: "Es hört sich schon ziemlich unmöglich an, dass wir doch noch drinbleiben. Die meisten haben uns schon seit Wochen abgeschrieben und jetzt sicherlich mehr denn je. Aber wir müssen an die kleine Chance glauben - sonst ärgern wir uns schwarz."
Ein Kader mit Perspektive / SCP im Zeitplan
Münster (wl) - In schöner Regelmäßigkeit präsentiert Fußball-Oberligist Preußen Münster Spieler, die einen Vertrag für die neue Saison unterschrieben haben, zwölf sind es mittlerweile.
Vermutlich folgt am Freitag ein weiterer. Teammanager Carsten Gockel geht fest davon aus, dass Abwehrspieler Simon Talarek bleibt, die mündliche Zusage liegt vor, vermutlich erzielen die Preußen am Wochenende mit einem weiteren Spieler Einigkeit. Mit ihren personellen Planungen liegen sie voll im Zeitplan.
Das Gerippe steht, die bisherige Mischung ist gut, es wir ein Kader mit Perspektive sein. "Klangvolle Namen sind keine Garanten für Top-Leistungen, das haben wir in dieser Saison deutlich gespürt", deutete Gockel die vielen Missverständnisse an. Aber er weiß, dass noch einige Spieler verpflichtet werden müssen, die ihre Qualität in der Oberliga oder darüber hinaus bewiesen haben. Es bedarf mehrerer Verhandlungsrunden, um Spieler dieses Kalibers zum SCP zu holen.
Keine Zukunft in Münster hat Grover Gibson. Der Verein nehme von einer Verpflichtung Abstand, sagt Gockel. "Ich habe dem Präsidenten vor einer Woche gesagt, dass ich gehen werde", betonte der Amerikaner am Donnerstag. Er wolle auf jeden Fall in der Regionalliga spielen, es gebe bereits Kontakte, nach dem letzten Spieltag am Samstag vielleicht einige mehr, dann fallen die letzten Entscheidungen um Aufstieg und Abstieg. "Ich bin jetzt 28 Jahre alt, da bleibt nicht mehr sehr viel Zeit. Also möchte ich so hochklassig wie möglich spielen, der finanzielle Aspekt ist natürlich ebenfalls wichtig", sagt der Familienvater. Er geht davon aus, dass er bis zum Abflug in die USA einen neuen Arbeitgeber gefunden hat.
Derzeit ist Gibson, erst in der Winterpause von Kickers Emden zum SCP zurückgekehrt, erkrankt und im letzten Saisonspiel Sonntag in Lippstadt nicht dabei. Interimstrainer Carsten Gockel würde sich zu gern mit einem Sieg verabschieden. Bei der Aufstellung werde er keinem Spieler eine Gefälligkeit erweisen, sondern nach seinen Eindrücken im Training entscheiden. Groß ist die Auswahl allerdings nicht.
Zum Kader zählt letztmals Thomas Piorunek. Er hatte nach seiner Auswechselung am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Gütersloh Carsten Gockel den obligatorischen Handschlag verweigert. Dafür hat er sich entschuldigt. "Andernfalls hätte ich ihn freigestellt."
Gerd Jakobi
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