Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 04.07.2007
Staffeltag der Oberliga
LIPPSTADT. Der ultimativ letzte Staffeltag der Oberliga Westfalen vor der großen Strukturreform im Amateurfußball findet am Mittwoch, 25. Juli, beim Meister SC Verl statt. Beginn: 18.30 Uhr im Sportheim. Wie Rainer Waltert mitteilte, steht unter anderem die Wahl des Staffelleiters für eine einjährige Amtszeit auf der Tagesordnung. In Sachen Spielplan müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden. „Auf keinen Fall vor Freitag“, so Waltert, der bei der Ansetzung der Spiele von der Frauen-Bundesliga „abhängig“ ist. Und genau diese Übersicht ist noch nicht veröffentlicht.
Gäste von der Hafenstraße
Mit Rot-Weiß Essen kommt heute um 18.30 Uhr ein attraktiver Gegner ins Gladbecker Stadion.
Gastgeber Germania Gladbeck läuft allerdings noch ohne Trikotsponsor auf
FUSSBALL TESTSPIEL GERMANIA GLADBECK
Guido Naumann hat als Spieler von Vereinen wie Wattenscheid 09, Eintracht Braunschweig oder Stahl Brandenburg schon einige Fußball-Schlachten geschlagen. Trotzdem blickt der 39-Jährige, der seit nicht einmal einem Jahr Trainer der DJK Germania Gladbeck ist, diesem Vergleich sehr gespannt entgegen: Rot-Weiß Essen kommt heute um 18.30 Uhr ins Wittringer Stadion.
"Da können meine Jungs zeigen, was sie können", sagt der Übungsleiter des Oberliga-Aufsteigers aus Gladbeck. Naumann hofft, dass sich seine Mannschaft in dem Vorbereitungsspiel gegen den Nord-Regionalligisten um Trainer Heiko Bonan vernünftig aus der Affäre ziehen und die Zuschauer gut unterhalten kann. Das Ergebnis interessiert ihn hingegen überhaupt nicht: "Der erste Spieltag findet am 5. August statt, da wird es für uns ernst."
Die Vorfreude auf die Begegnung mit dem Traditionsverein von der Hafenstraße will sich der Trainer der DJK Germania auch von jüngsten Meldungen aus der Türkei nicht verderben lassen. Danach soll sich ein ambitionierter Zweitligist aus Istanbul für die Verpflichtung des Gladbecker Mittelfeldspielers Mesut Özkaya interessieren. Der frühere Hasseler, der in der abgelaufenen Spielzeit zu den überragenden Akteuren in der Verbandsliga gehörte und vertraglich an die Germania gebunden ist, hält sich zurzeit noch in der Türkei auf und wird am Donnerstag in Gladbeck zurückerwartet.
"Mesut wäre gut beraten, bei uns zu bleiben", sagt Naumann. Özkaya könne, so der ehemalige Zweitliga-Profi weiter, durch eine überzeugende Saison in der Oberliga gute Werbung in eigener Sache machen. Um auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, werden Naumann und Scout Kerim Güler ab sofort auch nach technisch beschlagenen Mittelfeldspielern Ausschau halten. "Eigentlich haben wir nur noch einen Verteidiger gesucht", so Naumann.
Zurück zum Spiel gegen den Deutschen Meister von 1955, der in Gladbeck nicht wenige treue Freunde hat: Guido Naumann will die 90 Minuten nutzen, um alle Akteure einzusetzen, die momentan zum Kader gehören und fit sind. Das heißt, dass die Anhänger der Germania einen ersten Eindruck von den Zugängen gewinnen können. George Japaladze, ein georgischer Student, zuletzt für Kettwig aktiv, und Yves Lupito (früher Wattenscheid 09, SV Lippstadt, zuletzt RW Essen II), die zurzeit bei der DJK Germania als Gäste am Training teilnehmen, wird Naumann erst zu einem späteren Zeitpunkt testen.
Für die Partie gegen RWE haben sich die Verantwortlichen der Germania eine besondere Aktion einfallen lassen. Am Rande des Spiels wird den Gladbecker Fans die Möglichkeit geboten, Dauerkarten für die Oberliga-Saison zu erwerben. Sie kosten 100 Euro für Vollzahler bzw. 50 Euro. Insgesamt sollen am Mittwochabend 100 ermäßigte Tickets angeboten werden.
Die Germanen laufen übrigens "oben ohne" auf. Noch konnte der Verein nämlich keinen Trikotsponsor gewinnen, berichtet Naumann, der darauf baut, dass sich dies möglichst schnell ändert.
Von Thomas Dieckhoff
Wilko Risser mit Spannung erwartet
FUSSBALL OBERLIGA
Kaderspieler aus Namibia beim FC Schalke 04 II Vier plus sechs plus zehn, das ist die Formel, mit der die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 einen der ersten vier Plätze in der Fußball-Oberliga Westfalen belegen will, um auch nach der Spielklassen-Reform im Sommer 2008 viertklassig bleiben zu dürfen. Nach dieser Formel ist der 20-köpfige Kader der Königsblauen zusammengesetzt: vier externe Zugänge, sechs Youngster, die aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückt sind sowie zehn übrig gebliebene Akteure aus der vergangenen Saison.
Trainer Mike Büskens ist überzeugt, mit diesen Spielern und möglicher personeller Unterstützung aus dem Profi-Kader die Qualifikation für die Regionalliga zu schaffen. "Wenn ich das nicht wäre, würde ich mich lieber um die Rosen in meinem Garten und nicht um Fußball kümmern", sagt der einstige Euro-Fighter.
Unter den auswärtigen Neuen sticht Wilko Risser hervor. Gemeinsam mit seinem Bruder Oliver, der für den Bonner SC spielt, gehört er unter Trainer Ben Bamfuchile dem Kader der Nationalmannschaft Namibias an. Zuletzt kickte Wilko Risser für die SG Eintracht Lahnstein, für die er in der vergangenen Saison 20 Treffer in der Verbandsliga Rheinland erzielte. Die Schalker hoffen, dass der 24-Jährige in die Fußstapfen des zu Fortuna Düsseldorf abgewanderten Torjägers Christian Erwig treten kann.
Mit Marcel Brendel und Adryan Gurzynski haben die Schalker zwei weitere externe Zugänge für den Angriff verpflichtet. Ursprünglich hatten sie Michael Erzen im Visier. Aber der letztjährige Goalgetter von Westfalia Herne hielt sich nicht an mündliche Absprachen und heuerte lieber bei Preußen Münster an.
Dass die Fluktuation geringer ausfiel als in den Jahren zuvor, erfreut Mike Büskens. "Der Eingewöhnungsprozess wird uns deshalb diesmal zu Beginn der Saison nicht so viele Punkte kosten", mutmaßt der 39-Jährige.
Zugänge: Adryan Gurzynski (Preußen Münster), Wilko Risser (Eintracht Lahnstein), Yalcin Erkaya (SG Wattenscheid 09 A-Junioren), Marcel Brendel (VfL Wolfsburg A-Junioren), Giuseppe Pisano, Marc Lorenz, Osman Köse, Maurice Kühn, Nedim Hasanbegovic, Nurullah Can (alle eigene A-Junioren)
Abgänge: Dennis Lamczyk (KSV Hessen Kassel), Michael Ohnesorge (SV Elversberg 07), Dormus Bayram (Kayserispor/Türkei), Tolga Öztürk (Wuppertaler SV Borussia), Christian Erwig (Fortuna Düsseldorf), Hianick Kamba (Germania Gladbeck), Jan Driessen, René Lewejohann (beide Ziel unbekannt)
Der Kader 2007/08
Tor: Nurullah Can, Toni Tapalovic
Abwehr: Till Beckmann, Jens Grembowietz, Nedim Hasanbegovic, André Kilian, Tim Kilian, Andy Steinmann
Mittelfeld: Jakob Dallevedove, Yalcin Erkaya, Kevin Kisyna, Maurice Kühn, Wilfried Landgraf, Julian Loose, Marc Lorenz
Sturm: Marcel Brendel, Adryan Gurzynski, Osman Köse, Giuseppe Pisano, Wilko Risser
Trainer: Michael Büskens (seit dem 1. Juli 2005)
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LIPPSTADT. Der ultimativ letzte Staffeltag der Oberliga Westfalen vor der großen Strukturreform im Amateurfußball findet am Mittwoch, 25. Juli, beim Meister SC Verl statt. Beginn: 18.30 Uhr im Sportheim. Wie Rainer Waltert mitteilte, steht unter anderem die Wahl des Staffelleiters für eine einjährige Amtszeit auf der Tagesordnung. In Sachen Spielplan müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden. „Auf keinen Fall vor Freitag“, so Waltert, der bei der Ansetzung der Spiele von der Frauen-Bundesliga „abhängig“ ist. Und genau diese Übersicht ist noch nicht veröffentlicht.
Gäste von der Hafenstraße
Mit Rot-Weiß Essen kommt heute um 18.30 Uhr ein attraktiver Gegner ins Gladbecker Stadion.
Gastgeber Germania Gladbeck läuft allerdings noch ohne Trikotsponsor auf
FUSSBALL TESTSPIEL GERMANIA GLADBECK
Guido Naumann hat als Spieler von Vereinen wie Wattenscheid 09, Eintracht Braunschweig oder Stahl Brandenburg schon einige Fußball-Schlachten geschlagen. Trotzdem blickt der 39-Jährige, der seit nicht einmal einem Jahr Trainer der DJK Germania Gladbeck ist, diesem Vergleich sehr gespannt entgegen: Rot-Weiß Essen kommt heute um 18.30 Uhr ins Wittringer Stadion.
"Da können meine Jungs zeigen, was sie können", sagt der Übungsleiter des Oberliga-Aufsteigers aus Gladbeck. Naumann hofft, dass sich seine Mannschaft in dem Vorbereitungsspiel gegen den Nord-Regionalligisten um Trainer Heiko Bonan vernünftig aus der Affäre ziehen und die Zuschauer gut unterhalten kann. Das Ergebnis interessiert ihn hingegen überhaupt nicht: "Der erste Spieltag findet am 5. August statt, da wird es für uns ernst."
Die Vorfreude auf die Begegnung mit dem Traditionsverein von der Hafenstraße will sich der Trainer der DJK Germania auch von jüngsten Meldungen aus der Türkei nicht verderben lassen. Danach soll sich ein ambitionierter Zweitligist aus Istanbul für die Verpflichtung des Gladbecker Mittelfeldspielers Mesut Özkaya interessieren. Der frühere Hasseler, der in der abgelaufenen Spielzeit zu den überragenden Akteuren in der Verbandsliga gehörte und vertraglich an die Germania gebunden ist, hält sich zurzeit noch in der Türkei auf und wird am Donnerstag in Gladbeck zurückerwartet.
"Mesut wäre gut beraten, bei uns zu bleiben", sagt Naumann. Özkaya könne, so der ehemalige Zweitliga-Profi weiter, durch eine überzeugende Saison in der Oberliga gute Werbung in eigener Sache machen. Um auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, werden Naumann und Scout Kerim Güler ab sofort auch nach technisch beschlagenen Mittelfeldspielern Ausschau halten. "Eigentlich haben wir nur noch einen Verteidiger gesucht", so Naumann.
Zurück zum Spiel gegen den Deutschen Meister von 1955, der in Gladbeck nicht wenige treue Freunde hat: Guido Naumann will die 90 Minuten nutzen, um alle Akteure einzusetzen, die momentan zum Kader gehören und fit sind. Das heißt, dass die Anhänger der Germania einen ersten Eindruck von den Zugängen gewinnen können. George Japaladze, ein georgischer Student, zuletzt für Kettwig aktiv, und Yves Lupito (früher Wattenscheid 09, SV Lippstadt, zuletzt RW Essen II), die zurzeit bei der DJK Germania als Gäste am Training teilnehmen, wird Naumann erst zu einem späteren Zeitpunkt testen.
Für die Partie gegen RWE haben sich die Verantwortlichen der Germania eine besondere Aktion einfallen lassen. Am Rande des Spiels wird den Gladbecker Fans die Möglichkeit geboten, Dauerkarten für die Oberliga-Saison zu erwerben. Sie kosten 100 Euro für Vollzahler bzw. 50 Euro. Insgesamt sollen am Mittwochabend 100 ermäßigte Tickets angeboten werden.
Die Germanen laufen übrigens "oben ohne" auf. Noch konnte der Verein nämlich keinen Trikotsponsor gewinnen, berichtet Naumann, der darauf baut, dass sich dies möglichst schnell ändert.
Von Thomas Dieckhoff
Wilko Risser mit Spannung erwartet
FUSSBALL OBERLIGA
Kaderspieler aus Namibia beim FC Schalke 04 II Vier plus sechs plus zehn, das ist die Formel, mit der die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 einen der ersten vier Plätze in der Fußball-Oberliga Westfalen belegen will, um auch nach der Spielklassen-Reform im Sommer 2008 viertklassig bleiben zu dürfen. Nach dieser Formel ist der 20-köpfige Kader der Königsblauen zusammengesetzt: vier externe Zugänge, sechs Youngster, die aus dem eigenen Nachwuchs aufgerückt sind sowie zehn übrig gebliebene Akteure aus der vergangenen Saison.
Trainer Mike Büskens ist überzeugt, mit diesen Spielern und möglicher personeller Unterstützung aus dem Profi-Kader die Qualifikation für die Regionalliga zu schaffen. "Wenn ich das nicht wäre, würde ich mich lieber um die Rosen in meinem Garten und nicht um Fußball kümmern", sagt der einstige Euro-Fighter.
Unter den auswärtigen Neuen sticht Wilko Risser hervor. Gemeinsam mit seinem Bruder Oliver, der für den Bonner SC spielt, gehört er unter Trainer Ben Bamfuchile dem Kader der Nationalmannschaft Namibias an. Zuletzt kickte Wilko Risser für die SG Eintracht Lahnstein, für die er in der vergangenen Saison 20 Treffer in der Verbandsliga Rheinland erzielte. Die Schalker hoffen, dass der 24-Jährige in die Fußstapfen des zu Fortuna Düsseldorf abgewanderten Torjägers Christian Erwig treten kann.
Mit Marcel Brendel und Adryan Gurzynski haben die Schalker zwei weitere externe Zugänge für den Angriff verpflichtet. Ursprünglich hatten sie Michael Erzen im Visier. Aber der letztjährige Goalgetter von Westfalia Herne hielt sich nicht an mündliche Absprachen und heuerte lieber bei Preußen Münster an.
Dass die Fluktuation geringer ausfiel als in den Jahren zuvor, erfreut Mike Büskens. "Der Eingewöhnungsprozess wird uns deshalb diesmal zu Beginn der Saison nicht so viele Punkte kosten", mutmaßt der 39-Jährige.
Zugänge: Adryan Gurzynski (Preußen Münster), Wilko Risser (Eintracht Lahnstein), Yalcin Erkaya (SG Wattenscheid 09 A-Junioren), Marcel Brendel (VfL Wolfsburg A-Junioren), Giuseppe Pisano, Marc Lorenz, Osman Köse, Maurice Kühn, Nedim Hasanbegovic, Nurullah Can (alle eigene A-Junioren)
Abgänge: Dennis Lamczyk (KSV Hessen Kassel), Michael Ohnesorge (SV Elversberg 07), Dormus Bayram (Kayserispor/Türkei), Tolga Öztürk (Wuppertaler SV Borussia), Christian Erwig (Fortuna Düsseldorf), Hianick Kamba (Germania Gladbeck), Jan Driessen, René Lewejohann (beide Ziel unbekannt)
Der Kader 2007/08
Tor: Nurullah Can, Toni Tapalovic
Abwehr: Till Beckmann, Jens Grembowietz, Nedim Hasanbegovic, André Kilian, Tim Kilian, Andy Steinmann
Mittelfeld: Jakob Dallevedove, Yalcin Erkaya, Kevin Kisyna, Maurice Kühn, Wilfried Landgraf, Julian Loose, Marc Lorenz
Sturm: Marcel Brendel, Adryan Gurzynski, Osman Köse, Giuseppe Pisano, Wilko Risser
Trainer: Michael Büskens (seit dem 1. Juli 2005)
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