Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 07.07.2007
Erkenschwick: Aydin zur Probe, Thamm verpflichtet
"Mit bescheidenen Möglichkeiten das Optimale herausgeholt!"
Die Spielvereinigung Erkenschwick hat erneut einen Transfer-Coup gelandet. Alexander Thamm wechselt von Preußen Münster an den "Stimberg" und ist in den Augen von Coach Manfred Wölpper ein echter Glücksgriff: "Alex ist extrem kopfballstark und wird uns weiter nach vorne bringen", leuchten die Augen des Fußballlehrers.
Und ein Integrations-Problem wird es wohl auch nicht geben, denn schließlich kennen sich die beiden aus dem Eff-Eff. "Alexander hat jahrelang in der Jugend des VfL Bochum gespielt, bevor er zu mir in die Reserve hochgekommen ist", hat Wölpper mit Thamm, der einen Ein-Jahres-Vertrag unterzeichnete, einen neuen, alten Schützling.
"Ich habe ihn damals vom Stürmer zum Innenverteidiger umfunktioniert, aber er kann beide Positionen sehr gut ausfüllen. Wir haben mit Sven-Ole Lemke und Mirko Mustroph zwei echte Leistungsträger verloren, deshalb waren die zuletzt getätigten Verpflichtungen auch notwendig."
Denn neben Thamm hat der ehemalige Hülser auch seine ehemaligen Zöglinge Sascha Höhle und Christian Baron (RS berichtete) nach Erkenschwick gelotst. "Damit haben wir uns in der Breite an Qualität sicherlich verstärkt", legt sich Wölpper fest, will an seiner Saisonvorgabe allerdings nichts ändern: "Wir haben mit unseren bescheidenen Möglichkeiten zwar das Optimale herausgeholt, dennoch bleibt das Ziel, dass wir uns für die NRW-Liga qualifizieren wollen. Es wird bestimmt keinen Mittelfeldplatz mehr geben, da die ersten sieben Teams um den Aufstieg, der Rest schon gegen den Abstieg, kämpfen wird. Deshalb hoffe ich auf eine ruhigere Spielzeit als zuletzt."
Ruhe ist auch in den Fall Martin Setzke eingekehrt. Denn zwischen dem Stürmer und seinem Coach gab es Unstimmigkeiten, die nun aber aus der Welt geräumt werden. "Wir werden noch einmal miteinander sprechen, aber ich gehe davon aus, dass Martin bei uns bleiben wird", erteilt Wölpper den Wechsel-Gerüchten des Erkenschwicker Urgesteins eine klare Absage.
Die will Cetin Aydin aber nicht erhalten. Der 31-Jährige stellt sich derzeit in Erkenschwick vor und hat bei den ersten Einheiten auch einen guten Eindruck hinterlassen. "Er hat zuletzt in Berlin gespielt, ist aber hier wohnen geblieben", berichtet Wölpper. "Seine Vita ist recht beeindruckend. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen schauen, ob wir ihn eventuell noch mit ins Boot nehmen." Der Offensiv-Allrounder kickte bereits für die TSG Sprockhövel sowie den VfB Hüls und kennt die Liga. "In unserer Mannschaft sprengt er zwar den Alterschnitt, aber genau das können wir noch gebrauchen", zwinkert Wölpper mit dem Auge.
tr
Westfalia kickt in Marl-Hüls
FUSSBALL
Nach ersten Schweiß treibenden Dauerläufen freuen sich die Spieler des SC Westfalia auf die erste komplette Trainingseinheit mit Ball. Morgen um 14.30 Uhr trägt der Oberligist ein lockeres Spielchen gegen den VfL Drewer aus. Die Begegnung findet auf dem Kunstrasenplatz des TSV Marl-Hüls statt. Auch die Partie beim Oberligaabsteiger VfB Hüls am kommenden Mittwoch hat eher Trainingscharakter. Als erster echter Test gilt die Partie gegen den MSV Duisburg II, die im Rahmen einer großen Saisoneröffnungsparty am nächsten Samstag am Schloss über die Bühne geht.
Germania schaltet den türkischen Verband ein
Klub beschwert sich per Fax über das Verhalten des Zweitligisten Eyüpspor. Obwohl Mesut Özkaya dort mittrainiert, hat der Verein aus Istanbul die Gladbecker darüber nicht einmal informiert. Am Sonntag gastiert Fortuna Düsseldorf II im Wittringer Stadion
FUSSBALL OBERLIGA
Trotz der guten Leistung und trotz des Unentschiedens gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen läuft bei der DJK Germania in der Vorbereitung auf die Oberliga-Saison nicht alles rund. Vor allem das Fehlen von Mittelfeldmann Mesut Özkaya macht die Gladbecker allmählich sauer.
Der 23-Jährige hält sich nach wie vor in der Türkei auf und trainiert dort nach Kenntnisstand der Germanen beim Zweitligisten Eyüpspor mit. Weil der Klub aus Istanbul es nicht einmal für nötig hielt, die DJK zu informieren, schaltete diese nun den türkischen Verband ein. "Wir haben uns in einem Fax über das Verhalten von Eyüpsor beschwert", sagte Kerim Güler von der Germania. "Wir haben nichts von Eyüpspor gehört", so Güler. Das sei ein Unding, weil Mesut Özkaya bis 2008 vertraglich an Gladbeck gebunden sei.
Gäbe es den Ärger um Mesut Özkaya nicht, wäre Germanias Trainer Guido Naumann vor dem zweiten Testspiel seiner Mannschaft gegen Fortuna Düsseldorf II (So., 15 Uhr, Wittringer Stadion) nahezu sorgenfrei. "Gegen Essen haben alle gut gespielt", zollte der Übungsleiter dem Team ein Kollektivlob. Er habe sich, gestand der frühere Zweitliga-Profi, über die Leistung seines Teams sogar ein wenig gewundert. "Nach drei Trainingstagen habe ich nicht mit so einer ordentlichen Partie gerechnet", so Naumann.
Den Vergleich mit den Düsseldorfern, die angekündigt haben, mit einer aus Regionalliga- und Oberligaspielern bestehenden Mannschaft in Gladbeck anzutreten, wird Germanias Trainer dazu nutzen, um erneut allen Akteuren Spielpraxis zu geben. Nicht zurückgreifen kann er auf den gesperrten Olkan Alakazli. Und das Tor wird dieses Mal nicht Hikmet Öztürk, sondern Marco Glenz hüten, der bekanntlich von der Düsseldorfer Reserve nach Gladbeck wechselte.
In Yves Lupito erhält einer der Trainingsgäste morgen die Möglichkeit, sich in einem Spiel zu präsentieren. Lupito schnupperte bei der SG 09 Wattenscheid und beim SV Lippstadt Oberliga-Luft, zuletzt spielte der 1,85 m lange und 22 Jahre junge Linksfuß für die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Essen.
In den nächsten Tagen werden sich weitere Akteure in Gladbeck vorstellen. Spieler, die am Krusenkamp gehandelt werden, sind Cetin Aydin, 31-jähriger offensiver Mittelfeldakteur und in der vergangenen Meisterschaftsrunde für den Berliner Oberligisten SV Yesilyurt aktiv, sowie der 22-jährige Angreifer Patrick Ziegler von der Zweitvertretung des VfL Bochum (Oberliga Westfalen).
Von Thomas Dieckhoff
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"Mit bescheidenen Möglichkeiten das Optimale herausgeholt!"
Die Spielvereinigung Erkenschwick hat erneut einen Transfer-Coup gelandet. Alexander Thamm wechselt von Preußen Münster an den "Stimberg" und ist in den Augen von Coach Manfred Wölpper ein echter Glücksgriff: "Alex ist extrem kopfballstark und wird uns weiter nach vorne bringen", leuchten die Augen des Fußballlehrers.
Und ein Integrations-Problem wird es wohl auch nicht geben, denn schließlich kennen sich die beiden aus dem Eff-Eff. "Alexander hat jahrelang in der Jugend des VfL Bochum gespielt, bevor er zu mir in die Reserve hochgekommen ist", hat Wölpper mit Thamm, der einen Ein-Jahres-Vertrag unterzeichnete, einen neuen, alten Schützling.
"Ich habe ihn damals vom Stürmer zum Innenverteidiger umfunktioniert, aber er kann beide Positionen sehr gut ausfüllen. Wir haben mit Sven-Ole Lemke und Mirko Mustroph zwei echte Leistungsträger verloren, deshalb waren die zuletzt getätigten Verpflichtungen auch notwendig."
Denn neben Thamm hat der ehemalige Hülser auch seine ehemaligen Zöglinge Sascha Höhle und Christian Baron (RS berichtete) nach Erkenschwick gelotst. "Damit haben wir uns in der Breite an Qualität sicherlich verstärkt", legt sich Wölpper fest, will an seiner Saisonvorgabe allerdings nichts ändern: "Wir haben mit unseren bescheidenen Möglichkeiten zwar das Optimale herausgeholt, dennoch bleibt das Ziel, dass wir uns für die NRW-Liga qualifizieren wollen. Es wird bestimmt keinen Mittelfeldplatz mehr geben, da die ersten sieben Teams um den Aufstieg, der Rest schon gegen den Abstieg, kämpfen wird. Deshalb hoffe ich auf eine ruhigere Spielzeit als zuletzt."
Ruhe ist auch in den Fall Martin Setzke eingekehrt. Denn zwischen dem Stürmer und seinem Coach gab es Unstimmigkeiten, die nun aber aus der Welt geräumt werden. "Wir werden noch einmal miteinander sprechen, aber ich gehe davon aus, dass Martin bei uns bleiben wird", erteilt Wölpper den Wechsel-Gerüchten des Erkenschwicker Urgesteins eine klare Absage.
Die will Cetin Aydin aber nicht erhalten. Der 31-Jährige stellt sich derzeit in Erkenschwick vor und hat bei den ersten Einheiten auch einen guten Eindruck hinterlassen. "Er hat zuletzt in Berlin gespielt, ist aber hier wohnen geblieben", berichtet Wölpper. "Seine Vita ist recht beeindruckend. Deshalb werden wir in den nächsten Tagen schauen, ob wir ihn eventuell noch mit ins Boot nehmen." Der Offensiv-Allrounder kickte bereits für die TSG Sprockhövel sowie den VfB Hüls und kennt die Liga. "In unserer Mannschaft sprengt er zwar den Alterschnitt, aber genau das können wir noch gebrauchen", zwinkert Wölpper mit dem Auge.
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Westfalia kickt in Marl-Hüls
FUSSBALL
Nach ersten Schweiß treibenden Dauerläufen freuen sich die Spieler des SC Westfalia auf die erste komplette Trainingseinheit mit Ball. Morgen um 14.30 Uhr trägt der Oberligist ein lockeres Spielchen gegen den VfL Drewer aus. Die Begegnung findet auf dem Kunstrasenplatz des TSV Marl-Hüls statt. Auch die Partie beim Oberligaabsteiger VfB Hüls am kommenden Mittwoch hat eher Trainingscharakter. Als erster echter Test gilt die Partie gegen den MSV Duisburg II, die im Rahmen einer großen Saisoneröffnungsparty am nächsten Samstag am Schloss über die Bühne geht.
Germania schaltet den türkischen Verband ein
Klub beschwert sich per Fax über das Verhalten des Zweitligisten Eyüpspor. Obwohl Mesut Özkaya dort mittrainiert, hat der Verein aus Istanbul die Gladbecker darüber nicht einmal informiert. Am Sonntag gastiert Fortuna Düsseldorf II im Wittringer Stadion
FUSSBALL OBERLIGA
Trotz der guten Leistung und trotz des Unentschiedens gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Essen läuft bei der DJK Germania in der Vorbereitung auf die Oberliga-Saison nicht alles rund. Vor allem das Fehlen von Mittelfeldmann Mesut Özkaya macht die Gladbecker allmählich sauer.
Der 23-Jährige hält sich nach wie vor in der Türkei auf und trainiert dort nach Kenntnisstand der Germanen beim Zweitligisten Eyüpspor mit. Weil der Klub aus Istanbul es nicht einmal für nötig hielt, die DJK zu informieren, schaltete diese nun den türkischen Verband ein. "Wir haben uns in einem Fax über das Verhalten von Eyüpsor beschwert", sagte Kerim Güler von der Germania. "Wir haben nichts von Eyüpspor gehört", so Güler. Das sei ein Unding, weil Mesut Özkaya bis 2008 vertraglich an Gladbeck gebunden sei.
Gäbe es den Ärger um Mesut Özkaya nicht, wäre Germanias Trainer Guido Naumann vor dem zweiten Testspiel seiner Mannschaft gegen Fortuna Düsseldorf II (So., 15 Uhr, Wittringer Stadion) nahezu sorgenfrei. "Gegen Essen haben alle gut gespielt", zollte der Übungsleiter dem Team ein Kollektivlob. Er habe sich, gestand der frühere Zweitliga-Profi, über die Leistung seines Teams sogar ein wenig gewundert. "Nach drei Trainingstagen habe ich nicht mit so einer ordentlichen Partie gerechnet", so Naumann.
Den Vergleich mit den Düsseldorfern, die angekündigt haben, mit einer aus Regionalliga- und Oberligaspielern bestehenden Mannschaft in Gladbeck anzutreten, wird Germanias Trainer dazu nutzen, um erneut allen Akteuren Spielpraxis zu geben. Nicht zurückgreifen kann er auf den gesperrten Olkan Alakazli. Und das Tor wird dieses Mal nicht Hikmet Öztürk, sondern Marco Glenz hüten, der bekanntlich von der Düsseldorfer Reserve nach Gladbeck wechselte.
In Yves Lupito erhält einer der Trainingsgäste morgen die Möglichkeit, sich in einem Spiel zu präsentieren. Lupito schnupperte bei der SG 09 Wattenscheid und beim SV Lippstadt Oberliga-Luft, zuletzt spielte der 1,85 m lange und 22 Jahre junge Linksfuß für die zweite Mannschaft von Rot-Weiß Essen.
In den nächsten Tagen werden sich weitere Akteure in Gladbeck vorstellen. Spieler, die am Krusenkamp gehandelt werden, sind Cetin Aydin, 31-jähriger offensiver Mittelfeldakteur und in der vergangenen Meisterschaftsrunde für den Berliner Oberligisten SV Yesilyurt aktiv, sowie der 22-jährige Angreifer Patrick Ziegler von der Zweitvertretung des VfL Bochum (Oberliga Westfalen).
Von Thomas Dieckhoff
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