Presseberichte der Fussball Oberliga Westfalen vom 11.12.2007

SVS testet vor der Rückrunde sechs Mal
Schermbeck - Fußball-Oberligist SV Schermbeck hat für die Vorbereitung auf die Rückrunde insgesamt sechs Testspiele vereinbart.

Nach dem Trainingsauftakt am Mittwoch, 9. Januar (18.30 Uhr), tritt die Elf von Martin Stroetzel am Sonntag, 20. Januar, um 14.15 Uhr zuhause gegen den SV Straelen an. Am Donnerstag, 24. Januar, reist der SVS zur DJK Coesfeld, Spielbeginn ist 19 Uhr. Zwei Tage später empfangen die Schermbecker am Samstag, 26. Januar, um 14 Uhr den FC 96 Recklinghausen. Ebenfalls zuhause spielt der SVS am Donnerstag, 31. Januar, um 19 Uhr gegen den VfL Rhede. Zum SSV Buer geht es dann am Sonntag, 3. Februar (14.15 Uhr), und am Mittwoch, 6. Februar, ist als letzter Testgegner der VfB Speldorf um 19 Uhr in der Volksbank-Arena zu Gast.

Das erste Pflichtspiel des neuen Jahres bestreitet der SVS am Sonntag, 10. Februar, um 14.15 Uhr im Viertelfinale des Krombacherpokals beim VfB Hüls. Eine Woche später geht es dann am Sonntag, 17. Februar, zum Rückrundenstart bei Spvgg. Erkenschwick.



Favoritensturz möglich
Rheine - Wenn Silvester gefeiert und die Feten zum Jahreswechsel verdaut sind, steht in Rheine traditionell der Budenzauber auf dem Programm. Am ersten Januar-Wochenende kicken die Fußballer in der Kopernikus-Halle um die Stadtmeisterschaft und den Hungeling-Cup.

Gestern Vormittag wurden beim Hauptsponsor Hungeling die Gruppen ausgelost und das Rahmenprogramm vorgestellt.

Wieder sind alle 13 Rheiner Herren-Fußball-Teams am Freitag, 4. Januar, am Ball, wenn die Stadtmeisterschaft ausgespielt wird. Hinzu kommen der SC Hörstel und Brukteria Dreierwalde. Als einzige 2. Mannschaft ist zudem die FCE-Reserve am Start. Als Titelverteidiger geht der SV Mesum ins Rennen.

SVM gegen Portu

Glücksfee Tanja Nitsche bewies ein goldenes Händchen. Wie schon im Vorjahr treffen in Gruppe 3 - der FCE und GW Rheine aufeinander. Da die Eintracht womöglich zeitgleich beim Turnier in Schüttorf kickt, ist ein Favoritensturz nicht auszuschließen. Zusätzliche Brisanz erhält diese Gruppe durch das Duell zwischen Türk und DTKV Rheine. "Da sehe ich aber keine Probleme", meint Organisator Heinz Müller.

Gruppe 1 - wird voraussichtlich zwischen der FCE-Reserve und dem SC Altenrheine entschieden. In Gruppe 2 - dürfte Germania Hauenhorst der stärkste Konkorrent für Amisia Rheine werden. Portu Rheine will Titelverteidiger SV Mesum den Sieg in Gruppe 4 - streitig machen.

Die Gruppen 1 und 2 spielen von 15 bis 18 Uhr. Von 18 bis 21 Uhr folgen die Gruppen 3 und 4. Die Gruppensieger schaffen es ins Halbfinale, das direkt im Anschluss ausgetragen wird. Nach der halbstündigen Pause stehen ab 22 Uhr das Spiel um Platz drei und das Endspiel an.

Einen Tag später geht es ab 15.30 Uhr mit dem Hungeling-Cup weiter. Gleich drei Qualifikanten werden in diesem Jahr das Teilnehmerfeld auffüllen, da der FCE lediglich fünf Zusagen erhielt. So schaffen es die drei besten der Stadtmeisterschaft in den Hungeling-Cup. Gehört der FCE zu den besten drei, rutscht der Viertplatzierte nach.

SuS gegen Vorwärts

Besonders Vorrunden-Gruppe 2 - hat es in sich: Die Eintracht bekommt es mit Verbandsligist SuS Neuenkirchen und dem überragenden Bezirksligisten FC Vorwärts Wettringen zu tun. Hinzu kommt ein Qualifikant. In Vorrunden-Gruppe 1 - trifft Verbandsligist Borussia Emsdetten auf das FCE-Traditionsteam und zwei weitere Qualifikanten.

Für das Traditionsteam ist der Sportliche Leiter des FCE, Oliver Reeker, zuständig: "Zum großen Teil steht die Mannschaft", sagte er gestern auf MZ-Anfrage. Reeker peilt gemeinsam mit Torwart Jörg Jüttner, Jürgen Brüning, Marco Heskamp, Thomas Gebauer, Heiner van den Berg, Thomas Fraundörfer und wahrscheinlich Christian Brüning, Daniel Kuhn und Christian Grewe den Einzug ins Halbfinale (19.45 Uhr) und Endspiel (20.45 Uhr) an. - Benedikt Ophaus



Favoriten mit fast freier Fahrt bis ins Halbfinale
Rheine. Glücksfee Tanja Nitsche griff beherzt in den zur Lostrommel umfunktionierten Siegerpokal. Die Mitarbeiterin des Hauptsponsors bewies ein gutes Händchen und schonte die Favoriten. Sie loste Titelverteidiger SV Mesum mit Dreierwalde, SF Gellendorf und Portu Rheine zusammen. Überhaupt sind die vier gesetzten Gruppenköpfe FCE 2, Amisia Rheine, FCE 1 und SV Mesum vom Papier her auf das Halbfinale abonniert, wenn es am 4. und 5. Januar 2008 in der Sporthalle des Kopernikus-Gymnasiums wieder zur Sache geht.

Der Modus bleibt: Am ersten Turniertag erreicht nur der Gruppenerste die Runde der letzten Vier. Für die meisten vermeintlich „kleineren“ Teams kommt somit nach drei Vorrundenbegegnungen zwangsläufig das Aus. Was gerade bei Zuschauer-Magneten wie Germania Hauenhorst und Grün-Weiß Rheine bedauerlich ist. „Hier könnte man durchaus über eine Reform und zwei Mannschaften, die weiterkommen, nachdenken“, sagte Geschäftsleiter Stephan Hungeling.

An der Seite von FCE-Vereinsmanager Georg Willers führte Hallenturnier-Organisator Heinz Müller durch die kurze Auslosungs-Zeremonie. „Wir führen zum elften Mal die Rheiner Stadtmeisterschaften durch und zum 13. Mal den Hungeling-Cup. Das hat schon Tradition“, bedankte er sich bei allen Trainern und Vereinsvertretern über die Zusage: „Viele haben mir gesagt: Diese Stadtmeisterschaften dürfen nicht sterben.“ Allen Skeptikern, die vor der Verletzungsgefahr warnen, empfahl Müller, „in der Halle mit der Bande und nicht an der Bande zu spielen.“ Das durch den SC Hörstel und Brukteria Dreierwalde aufgefüllte Feld an Rheiner Vereinen garantiere Lokalkolorit. Gedanken, mit den eigenen A-Junioren eine weitere FCE-Mannschaft zum Turnier zuzulassen, erteilte der Geschäftsstellenleiter eine Absage: „Mit unseren beiden Seniorenteams haben wir schon zwei Mannschaften im Feld. Das reicht.“

Keine Probleme sieht Müller mit dem Aufeinandertreffen der beiden türkischen Vertreter in Gruppe 3. „Vor Jahren hätte mir das ein bisschen Kopfschmerzen gemacht, aber das läuft inzwischen sehr gut ab“, geht er von einem reibungslosen Ablauf aus.

VON DIRK MÖLLERS



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